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  • Foto: Patrick Sun

Aufregung am Elbstrand: Wer hat den „Koloss von Wedel“ umgekippt?

Wedel –

Groß, schwer – und standfest? Nicht ganz: Noch letzte Woche stand der 60 Tonnen schwere „Koloss von Wedel“ monumental am Wedeler Elbstrand. Am Sonntagabend dann lag der Findling umgekippt auf der Seite. Schuld sind wohl ein paar Spaßvögel mit Schaufeln. Nach ihnen wird jetzt gesucht. 

So einen großen Brocken sieht man nicht alle Tage. „Der Findling ist am Freitag noch – stehend – begutachtet worden und als standsicher eingeschätzt worden“, bestätigte Stadtsprecher Sven Kamin auf Nachfrage des „shz“. Der Stein selbst mauserte sich seit seiner Bergung aus der Elbe zur örtlichen Attraktion und zum beliebten Foto-Objekt.

Hamburg: Wer hat den „Koloss von Wedel“ umgekippt?

Doch jetzt liegt er – offenbar zum Unmut vieler Besucher – auf der Seite. „Ich habe meinen Kindern vorher schon einige Bilder vom Stein geschickt. So wie er bisher dort stand, war er ein regelrechtes Monument, eine Bereicherung für den Strand und ein tolles Pendant zum Alten Schweden in Övelgönne. Jetzt liegt er dort wie eine Kartoffel. Schön ist das nicht“, erzählt Erdmut Wegmann der „shz“.

Video: Rock ’n‘ Roll – Danke für die Blumen

Die Band „Danke für die Blumen“ postete vergangenen Sonnabend ein Video des bereits umgekippten Findlings. „Man kann froh sein, dass sich bei der Aktion niemand verletzt hat“, so Kamin. Doch wer für den Stein mit vier Metern Durchmesser tatsächlich auf die Seite gelegt hat, ist noch unklar. Es handelt sich, laut Kamin, um einen Akt von Vandalismus. Ob gegen die Täter juristisch vorgegangen wird, steht noch aus. (mdo)

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