Durch den Lockdown sind viele Unternehmen auf die Novemberhilfen angewiesen. Durch einen Softwarefehler verzögert sich die Auszahlung nun nochmals. Betroffen sind Schleswig-Holstein und Hamburg. 
  • Durch den Lockdown sind viele Unternehmen auf die Novemberhilfen angewiesen. Durch einen Softwarefehler verzögert sich die Auszahlung nun nochmals. Betroffen sind Schleswig-Holstein und Hamburg. 
  • Foto: imago images/Eibner

Auch das noch: Softwarefehler! Novemberhilfe verzögert sich weiter

Das warten auf die Novemberhilfen geht in die Verlängerung, zumindest in Schleswig-Holstein – und auch Hamburg soll betroffen sein. Schuld ist ein Softwarefehler! Wie es jetzt weitergehen soll, erklärt das Wirtschaftsministerium.

Die Auszahlung der Novemberhilfen zur Abfederung der Coronakrise kommt in Schleswig-Holstein wegen Softwareproblemen langsamer als geplant voran. Bis der Fehler an der Software des Bundes am vergangenen Freitag bemerkt wurde, seien einschließlich Abschlagszahlungen rund 10.000 Anträge bearbeitet worden, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag mit. Das entspreche einer Auszahlung von rund 13 Millionen Euro. Beantragt worden seien fast 160 Millionen Euro. Der Fehler habe bisher nicht behoben werden können. Betroffen ist nach Informationen des Ministeriums auch Hamburg.

Softwarefehler: Novemberhilfen verzögern sich in Schleswig-Holstein und Hamburg 

Seit Montag werde die Bearbeitung in Schleswig-Holstein nach einer Unterbrechung mit zusätzlichem manuellen Aufwand fortgesetzt. Durch den Softwarefehler wurden nach Angaben des Ministeriums bei der Schlusszahlung zuvor geleistete Abschlagszahlungen zum Teil nicht berücksichtigt. „Wir hoffen, dass der Fehler schnell behoben werden kann, wir arbeiten jetzt händisch Dinge nach. Das dauert natürlich länger und das ist nicht im Interesse der Unternehmen“, sagte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP).

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Mit der Novemberhilfe unterstützt die Bundesregierung Betriebe, Soloselbstständige, Vereine und andere Einrichtungen, die von den Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie besonders betroffen sind. (dpa) 

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