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Anwohner hörten ihre Hilfeschreie: Junge Frau von Messer-Mann getötet

Flensburg –

Die Nachbarn taten ihr Bestes, um zu helfen: Als sie die Hilfeschreie einer Frau hörten, alarmierten sie die Polizei und hinderten den mutmaßlichen Täter an der Flucht. Doch für das 25-jährige Opfer kam jede Hilfe zu spät.

Am Landgericht Flensburg beginnt am heutigen Donnerstag (9.15 Uhr) der Prozess gegen einen Mann, der im vergangenen Sommer in Jübek (Kreis Schleswig-Flensburg) eine 25-Jährige getötet haben soll.

Flensburg: Junge Frau mit Messer getötet – Prozess gestartet

Dem mittlerweile 63-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, am 31. Juli 2019 mehrfach mit einem Messer auf die junge Frau eingestochen zu haben – die Gründe sind bisher unbekannt. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft und ist nun wegen Totschlags angeklagt.

Jübeck bei Flensburg: Anwohner hindern Täter am fliehen

Die Tat hat sich nach Angaben der Polizei in der Wohnung des Lebensgefährten der jungen Frau abgespielt, der zur Tatzeit jedoch nicht da war. Der Angeklagte soll den Angaben zufolge mit dem Lebensgefährten des Opfers bekannt gewesen sein. Er und die junge Frau hielten sich zum Zeitpunkt der Tat allein in der Wohnung auf. 

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Die Anwohner des Hauses hatten die Polizei alarmiert, nachdem sie Hilfeschreie gehört hatten. Als der Tatverdächtige fliehen wollten, hielten die Nachbarn der 25-Jährige den damals 62-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. (vd)

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