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Anschläge auf Politiker und Migranten geplant?: SEK jagt mutmaßliche Nazi-Terrorgruppe

SEK-Einsatz im Norden! Die Bundesanwaltschaft hat am Freitagmorgen in mehreren deutschen Städten Durchsuchungen wegen des Verdachts der Gründung einer rechtsterroristischen Vereinigung angeordnet. Auch in Niedersachsen wurden Wohnungen durchsucht.

Insgesamt 13 Orte in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und eben Niedersachsen gerieten ins Visier der Beamten. Hintergrund sind Ermittlungen der Bundesanwaltschaft gegen fünf namentlich bekannte Beschuldigte, gegen die der Anfangsverdacht besteht, eine rechte Terror-Gruppe gegründet und sich daran beteiligt zu haben, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung der Bundesanwaltschaft.

Mutmaßliche Terror-Gruppe soll Anschläge geplant haben

„Ziel der Vereinigung soll es gewesen sein, die Staats- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland zu erschüttern und letztlich zu überwinden“, heißt es.

Zu diesem Zweck sollten durch bislang „noch nicht näher konkretisierte Anschläge auf Politiker, Asylsuchende und Personen muslimischen Glaubens bürgerkriegsähnliche Zustände herbeigeführt werden“.

SEK-Einsatz: Durchsuchungen sollen Klarheit bringen

Auch gegen acht weitere Personen wird ermittelt – sie sollen die rechte Terror-Gruppe unterstützt haben. Sie sollen zugesagt haben, die Vereinigung finanziell zu unterstützen, Waffen zu beschaffen oder an zukünftigen Anschlägen mitzuwirken.

„Die heutigen Durchsuchungen dienen dazu, die bestehenden Verdachtsmomente zu objektivieren“, so die Bundesanwaltschaft. Insbesondere soll geklärt werden, ob die Beschuldigten bereits über Waffen oder sonstige Gegenstände zur Anschlagsbegehung verfügen. Festnahmen gab es bislang nicht.

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