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Angst um beliebten Nordsee-Strand: Insel-Bewohner fürchten nächste Sturmflut

Wangerooge –

Mit Sturmfluten kennen sich die Insel-Bewohner aus. Doch am vergangenen Wochenende war es selbst für Wangerooge relativ extrem. Der Strand wurde weggespült, beinahe 80 Prozent sind verloren gegangen. Die 1264 Bewohner konnten ihre Insel nur noch mit dem Flugzeug verlassen. Weitere Sturmfluten sind angekündigt.

Von dem beliebten Badestrand der Nordsee-Insel ist nicht mehr viel übrig. Durch das starke Hochwasser war am Sonnabend auch der Fährbetrieb eingestellt worden, wie der NDR berichtete. Die ostfriesische Insel muss sich am Dienstag auf weitere Sturmfluten einstellen. Der Grünen-Politiker Peter Kuchenbuch-Hanken zeigt sich dennoch optimistisch. Er ist zuversichtlich, dass er den Urlaubern über Ostern „zumindest einen kleinen Strand“ bieten kann.

Unterstützung bekommt er von einem Urlauber, der Geld für den Wangerooger Strand sammelt. Peter Kaufmann aus dem nordrhein-westfälischen Ahlen, der nach eigenen Angaben seit 1962 jährlich auf die Insel kommt, hat dafür eine Spenden-Aktion gestartet. Das Ziel: 20.000 Euro. (mdo)

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