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Zwei Unfälle, zweimal Alkohol: Erst mit Porsche bei Rot, dann mit Opel überschlagen

Rahlstedt/Othmarschen –

Zwei Unfälle, beide innerhalb weniger Stunden – und zweimal war laut Polizei Alkohol im Spiel: Erst verlor ein Porsche-Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen und überfuhr fast einen Fußgänger. Kurz darauf überschlug sich dann ein Mann mit seinem Opel mehrere Male – nach einer Verfolgungsjagd.

Doch der Reihe nach: 21 Jahre alt war der Fahrer des Porsche 911 GT. Um kurz vor 3 Uhr in der Nacht zu Sonntag bretterte er laut Polizei die Scharbeutzer Straße entlang. An der Kreuzung Bargteheider Straße soll er Zeugenaussagen nach bei Rot gefahren und dazu viel zu schnell gewesen sein.

Hamburg: Erst mit Porsche bei Rot, dann mit Opel überschlagen

„Ein Fußgänger, der zeitgleich bei Grün die Fußgängerfurt überquerte, stoppte, da es sonst zu einer Kollision gekommen wäre“, teilte eine Polizeisprecherin am Montag mit. „Unmittelbar nach dem Passieren der Kreuzung verlor der 21-Jährige die Kontrolle über den Porsche, drehte sich mehrfach, geriet auf die Gegenfahrbahn und fuhr gegen einen Bordstein.“

In der Folge soll der Porsche abgehoben haben und erst auf der Mauer der dortigen Schule zum Stehen gekommen sein. Die Polizeisprecherin: „Der Bordstein, die Schulmauer, diverse Pflanzen und ein vier Meter hoher Baum wurden dabei erheblich beschädigt.“

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Der 21-Jährige soll „deutlich“ alkoholisiert gewesen sein. Ein Atemalkolholtest ergab einen Wert von 1,98 Promille. Am Porsche – eine limitierte Sonderedition – entstand Totalschaden. Den Führerschein musste der Fahrer abgeben. 

Stunden später, gegen 6.30 Uhr, wollten Polizisten einen Opel an der Friedensallee (Ottensen) anhalten. Doch der Fahrer, ein 38-Jähriger, soll jegliche Anhaltezeichen ignoriert, stattdessen Gas gegeben haben.

„Er flüchtete mit hoher Geschwindigkeit durch die angrenzenden Straßenzüge in Richtung Behringstraße“, so die Polizeisprecherin. Kurz vor der Anschlussstelle Othmarschen sei das Fahrzeug gegen einen Bordstein geraten, „worauf der Fahrer die Kontrolle über den Opel verlor und sich im dortigen Baustellenbereich mehrfach überschlug“.

Die Polizisten aus dem Streifenwagen halfen dem Mann, der eine Platzwunde davontrug, aus dem Wrack des Opels. Ein Atemalkoholtest ergab 1,82 Promille. Außerdem habe es Hinweise auf einen „zeitnahen Drogenkonsum“ gegeben.

Erste Ermittlungen der Beamten ergaben, dass der 38-Jährige seit 2009 nicht mehr im Besitz eines Führerscheins ist. Entsprechende Verfahren wurden gegen ihn eingeleitet. (dg)

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