Zerkratztes Auto in der Straße Kiesbarg
  • In den vergangenen Wochen kam es in der Straße Kiesbarg und Umgebung immer wieder zu Sachbeschädigungen.
  • Foto: Patrick Sun

Zerkratzte Autos, Vandalismus auf dem Gelände – Hamburger Verein besorgt

Eigentlich ist es eine recht stille Gegend, rund um den Sportplatz des FC Süderelbe im Stadtteil Neugraben-Fischbek. Doch der Vorstand des Fußballvereins ist jetzt beunruhigt – immer wieder kommt es zu Vandalismus auf dem Gelände, auf dem sich neben dem Sportplatz auch eine Schule sowie eine Kita befinden.  

Schon öfter kam es zu Sachbeschädigungen an parkenden Autos, mehrere Fahrzeuge wurden zerkratzt. Auf dem Sportplatz und auf dem Gelände der Schule wurden Gegenstände beschädigt oder teilweise zerstört.  

Zerkratzte Autos, Vandalismus – Hamburger Verein ist besorgt

„Wir vom FC Süderelbe sind besorgt über diese Entwicklung und über die sinnlosen Taten“, schrieb der Vorstand dazu am Mittwoch vorige Woche in einer Meldung.  


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Doch nicht nur Vereinsmitglieder und Anwohnende könnten betroffen sein. Viele parken in der Gegend, um die Fischbeker Heide zu besuchen. Laut Vereinsvorstand kam es zu den meisten Vorfällen in der Straße Kiesbarg und den umliegenden Straßen. Die MOPO war vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.  

Einfahrt Sportplatz FC Süderelbe
Um das Gelände des FC Süderelbe kam es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Vandalismus.

Ein Anwohner erzählt, ihm sei die Problematik bekannt. Auch die Meldung des FC Süderelbe habe er gelesen. Er selbst sei aber noch nicht betroffen gewesen, auch habe er noch keine beschädigten Fahrzeuge gesehen. An der Ecke Kiesbarg/Schnuckendrift wird die MOPO dennoch fündig. Gleich zwei Autos mit Kratzspuren, das eine fast direkt vor dem Eingang zur Sportanlage.  

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Bisher gebe es keine Hinweise auf Verdächtige, schreibt der Vereinsvorstand. „Hilfesuchend haben wir als Verein ein Gespräch mit der Polizei in Neugraben geführt“, heißt es weiter in der Meldung. In der Polizeidirektion seien diesbezüglich schon mehrere Meldungen von Straftaten eingegangen, die Polizei werde „geeignete Maßnahmen“ ergreifen, so der FC Süderelbe.  

Welche Maßnahmen das sind, konnte die Polizei der MOPO nicht sagen. Auch Angaben zum aktuellen Ermittlungsstand konnten vorerst nicht gemacht werden. Der Verein nun auf die Aufmerksamkeit der Anwohnenden, der Gäste wie auch der Vereinsmitglieder. Wer etwas sieht, soll am besten direkt die Polizei anrufen. 

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