Unverhofft kommt oft: André Schünke sprang am Donnerstag spontan als „Tagesschau“-Moderator ein.
  • Unverhofft kommt oft: André Schünke sprang am Donnerstag spontan als „Tagesschau“-Moderator ein.
  • Foto: Screenshot/Das Erste

Wer ist das denn? Wieso ein Hamburger spontan die Tagesschau moderierte

Selbst das große Informations-Schlachtschiff der ARD ist nicht vor Pannen gefeit. Am Donnerstagabend stand überraschend André Schünke für die Hauptausgabe der „Tagesschau“ vor der Kamera. Weil es offenbar einen Fehler in der Planung gab, kam der Hamburger kurzfristig zu seinem 20-Uhr-Debüt.

Aufmerksame Zuschauerinnen und Zuschauer kennen André Schünke schon länger aus den Fernsehnachrichten. Der 41-Jährige gehört seit 2017 zum Moderationsteam des Spartenkanals „tagesschau24“, ist seit 2019 im „Nachtmagazin“ und seit September auch in den TV-Nachrichten des NDR zu sehen. Die 20-Uhr-Tagesschau im Ersten gehört für gewöhnlich jedoch nicht zu Schünkes Tätigkeitsfeldern.

Hamburger Moderator überzeugt in der „Tagesschau“

Was war passiert? Viel sagen konnte – oder wollte – der zuständige NDR nicht. Gegenüber „DWDL“ erklärte eine Sprecherin, dass es „ein Versehen in der Planung“ gegeben habe. Wer die „Tagesschau“ eigentlich hätte moderieren sollen und was letztlich zum spontanen Ausfall führte, das bleibt somit unklar.


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Der NDR nahm es jedenfalls mit Humor. „Das Beste am Norden ist unsere Spontaneität“, kommentierte die öffentlich-rechtliche Anstalt die kleine Planungspanne bei Twitter. Vom Social Media-Team der „Tagesschau“ gab es ebenfalls einige humorvolle Nachrichten auf der Plattform zu lesen.

Beim Publikum kam der kurzfristige Neuzugang gut an. Viele Twitter-User freuten sich über das „junge, frische Gesicht“ oder zeigten sich „angenehm überrascht“. Schünke könne ruhig öfter durch die 20-Uhr-„Tagesschau“ führen, lässt sich als allgemeines Fazit festhalten.

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Klar im Vorteil waren am Donnerstagabend übrigens die Hörerinnen und Hörer von „NDR2“. Dort spricht André Schünke schon seit 2001 regelmäßig die Nachrichten. Bis 2020 war der gebürtige Lübecker auch als „Bernhard“ in der Radio-Comedy „Wir sind die Freeses“ zu hören. Er lebt in Hamburg und hat an der Uni Politikwissenschaften studiert.

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