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Wetter in Hamburg: Mini-Sommer am Wochenende – so geht’s weiter

Hitzerekorde werden mit dem diesjährigen Sommer eher nicht gebrochen. Sonne wechselt sich mit Wolkendecken ab, warme Tage mit kühlen Nächten – eigentlich ein klassischer wechselhafter Sommer, erklärt Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net. Am kommenden Wochenende ist aber erst einmal Sonnenbaden angesagt: Hamburg bekommt einen Mini-Sommer.

Schon am Freitag ist es in Hamburg richtig sommerlich. Die Sonne strahlt schon früh am blauen Himmel. Mit Temperaturen bis zu 24 Grad und durchgehend Sonne lässt sich die Woche gut bei einem Feierabend-Drink auf dem Balkon ausklingen.

Nach dem perfekten Start in den Mini-Sommer geht es am Samstag noch besser weiter.  Die Wärmewelle nimmt noch an einmal an Fahrt auf: „Mit 25 Grad haben wir dann einen richtigen Sommertag“, sagt Jung. Als Sommertage definieren Meteorologen Tage, an denen die Temperatur bei mindestens 25 Grad liegt.

Hamburg: Sonntag wird der wärmste Tag

Sonntag steigen die Temperaturen sogar noch einmal auf 27 Grad. Die Hamburger sollten den kurzen Sommer-Einbruch richtig ausnutzen, denn am Sonntagnachmittag dreht der Wind bereits wieder. Eine Wolkendecke sorgt für Abkühlung, auch der ein oder andere Schauer kann bereits dabei sein.

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Nach dem Hoch kommt wieder ein Tief. Montag und Dienstag pendeln sich die Temperaturen zwischen 19 und 20 Grad ein. Sonne und Wolken dominieren abwechselnd den Himmel. Schauer sind ebenfalls möglich.

Hamburg: Am Mittwoch steigen die Temperaturen wieder

Ab Mittwoch bleibt es zumindest weitestgehend trocken, auch die Temperaturen steigen wieder auf 23 Grad an. Der Wettermix aus Sonne und Wolken verzichtet allerdings nicht gänzlich auf ein paar Regentropfen. Nachts bleibt es die ganze Woche kühl: „Zum Schlafen ist das ja nicht so verkehrt“, sagt der Wetterexperte.

Am Wochenende kann es am Elbstrand wieder eng werden.

Am Wochenende kann es am Elbstrand wieder eng werden.

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Normalerweise kommen Ende Juli, Anfang August mit den „Hundstage“ auch die Hitzewellen, erklärt Jung. Die bleiben dieses Jahr aber wohl aus. „Wir können eher von einem Katzenjammer sprechen.“ Als „Hundstage werden in Europa umgangssprachlich die heißen Tage zwischen dem 23. Juli und 23. August genannt.

Hamburg: Ein typischer deutscher Sommer

Das wechselhafte und doch eher kühlere Wetter scheint zunächst zu verwirren, eigentlich handelt es sich hier aber um einen typischen, durchwachsenen deutschen Sommer, erklärt der Wetterexperte. „Die letzten beiden Jahre waren sehr heiß und trocken“, sagt Jung. Viele seien davon ausgegangen, dass es so bleibt. Die Norm waren die beiden Sommer aber nicht.

Zum Vergleich, im vergangen Jahr gab es insgesamt 34 Sommertage (über 25 Grad) und zwölf Hitzetage (über 30 Grad). Im Zeitraum des meteorologischen Sommers (1. Juni bis 31. August) fielen 195 Liter Regen pro Quadratmeter. 2018 gab es 43 Sommer- und 15 Hitzetage. Es fielen 125 Liter Regen pro Quadratmeter.

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In 2020 sind wie derzeit bei neun Sommertagen und zwei Hitzetagen. Mit 130 Litern Regen pro Quadratmeter haben wir bereits jetzt die Menge aus dem Mega-Sommer 2018 überschritten – bis Ende August werden noch einige Regentage dazu kommen.

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