"Die Personaldecke ist zu kurz! Wir frieren!" - Mit Phrasen wie dieser kämpfen hunderte Mitarbeiter:innen des öffentlichen Dienstes für mehr Lohn.
  • "Die Personaldecke ist zu kurz! Wir frieren!" - Mit Phrasen wie dieser kämpfen hunderte Mitarbeiter:innen des öffentlichen Dienstes für mehr Lohn.
  • Foto: Marius Röer

Warnstreik! Das will der öffentliche Dienst

Am Mittwoch kommt es in Hamburg zum großen Warnstreik: Für mehr Lohn legen Mitarbeiter:innen des öffentlichen Dienstes ihre Arbeit nieder.

Ziel der ersten größeren Arbeitsniederlegung in der laufenden Tarifauseinandersetzung sei, den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen und zu einem Abschluss zu kommen.

Hamburg: Warnstreik für mehr Lohn

Wie die Mopo berichtete, seien voraussichtlich vor allem Schulbüros, Teile der Bezirksämter, die Bauhöfe und die Schleusen betroffen, sagte Hamburgs stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiterin Sieglinde Frieß der Deutschen Presse-Agentur.

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Seit Mittwochvormittag sind Hamburger:innen für den öffentlichen Dienst auf den Straße den Hansestadt unterwegs – die Gewerkschaft Verdi kündigte ihre Hauptkundgebung beim DGB-Gewerkschaftshaus an. Dort wurden 3500 bis 4000 Teilnehmer erwartet, aktuelle Teilnehmer:innen-Zahlen liegen noch nicht vor.

Am Fischmarkt demonstrieren Hamburger:innen für mehr Lohn im öffentlichen Dienst.
Am Fischmarkt demonstrieren Hamburger:innen für mehr Lohn im öffentlichen Dienst.

Vor der Hauptkundgebung gab es den Angaben zufolge bereits dezentrale Kundgebungen, unter anderem beim Fischmarkt und auf dem Campus der Universität. Anschließend führen Demonstrationszüge zum Besenbinderhof.

Studierende setzen sich für mehr Lohn für Mitarbeiter:innen im öffentlichen Dienst ein.
Studierende setzen sich mit dem Hashtag #streiksemester für mehr Lohn für Mitarbeiter:innen im öffentlichen Dienst ein.

Hintergrund des Warnstreiks ist die am kommenden Wochenende in Potsdam anstehende dritte Verhandlungsrunde zwischen Verdi und weiteren Arbeitnehmervertretungen sowie der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder neben besseren Arbeitsbedingungen fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 150 Euro monatlich.


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Außerdem sollen Auszubildende und Praktikanten monatlich 100 Euro mehr bekommen. Die TdL wies die Forderungen bisher als unrealistisch zurück und legte noch kein Angebot vor. (se/dpa)

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