• Eine Frau hält einen Stimmzettel an eine Wahlurne. Am Sonntag findet die Bürgerschaftswahl in Hamburg statt.
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Wahl in Hamburg: Viele Stimmzettel ungültig: So setzen Sie Ihre Kreuze richtig!

Tausende ungültige Stimmzettel, dazu viele Fragezeichen in der Wahlkabine. Ja, Hamburgs Wahlrecht ist nicht ganz einfach – aber auch kein Hexenwerk! Die MOPO zeigt, wie Sie wählen müssen, damit Ihre Stimme für die Wahl am 23. Februar am Ende auch zählt.

Schließlich sollen ja möglichst alle Kreuze der rund 1,32 Millionen Wahlberechtigten in unserer Stadt ihre Richtigkeit haben. Dabei ist vor allem Folgendes zu beachten: Jeder Wähler erhält sowohl einen rosafarbenen (Wahlkreisliste) als auch einen gelben (Landesliste) Wahlbogen und darf dort jeweils fünf Kreuze machen. Auch weniger – aber auf keinen Fall mehr!

Wahl in Hamburg: Ständig ungültige Stimmen! So wird richtig gewählt

Und wofür gibt es die unterschiedlichen Bögen? Der gelbe Stimmzettel mit den Listen der Kandidierenden der einzelnen Parteien entscheidet darüber, welche Partei wie viele Sitze in der Bürgerschaft erhält. Wähler stimmen damit also über die Mehrheitsverhältnisse in der Bürgerschaft ab.

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Insgesamt 15 Parteien stehen auf der Landesliste, 348 Kandidaten treten dort an. Aber: Über die Landeslisten werden insgesamt nur 50 Sitze vergeben. Wichtig: Der gelbe Stimmzettel ist für ganz Hamburg gleich – im Gegensatz zu der rosafarbenen Wahlkreisliste.

Hamburg: Unterschied zwischen Landes- und Wahlkreisliste

Insgesamt 17 Wahlkreise gibt es in Hamburg, entsprechend gibt es auch 17 verschiedene Wahlkreislisten. Kurzum: In Wandsbek gibt es andere Zettel als in Altona oder Bergedorf – weil es dort andere Bewerber gibt. Genau 664 Kandidaten stellen sich auf der Wahlkreisliste zur Wahl, am Ende werden 71 Politiker über die rosafarbenen Stimmzettel in die Bürgerschaft einziehen.

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Mit den fünf Stimmen auf den rosafarbenen Wahlkreislisten können die Wahlberechtigten zwar keinen Einfluss auf die proportionale Sitzverteilung in der Bürgerschaft nehmen, entscheiden dafür aber über deren personelle Zusammensetzung. Jede Stimme ist also entscheidend.

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