• In einigen Hamburger Wahllokalen holten die Parteien erstaunliche Rekordwerte (Symbolbild).
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Wahl-Hochburgen: Wo die SPD 65 Prozent holt und die AfD bei 24 Prozent liegt

AfD und FDP mussten lange um den Einzug zittern – in einigen Wahllokalen aber haben sie Traumergebnisse von bis zu 24 Prozent erreicht. Die SPD kommt in einigen Wahllokalen gar auf fast 66 Prozent, wie das Statistische Landesamt Nord vermeldet. Die Grünen erreichen Rekordergebnisse von bis zu 49,4 Prozent in Eimsbüttel. Hier die Hochburgen der Parteien:

SPD: In Wilstorf (Bezirk Harburg) hat die SPD sagenhafte 65,8 Prozent erklommen. Allerdings gaben in dem kleinen Wahllokal 705A8 Am Frankenberg nur 137 Wähler ihre Stimmen ab.

Auch das zweite Rekordergebnis (65,3 Prozent) erreichten die Sozialdemokraten in einem kleinen Stimmbezirk: Im Wahllokal Hinsbleek 11 in Poppenbüttel machten 168 Wahlberechtigte ihre Kreuzchen.

Platz drei: 64,2 Prozent der 422 Wähler im Wahllokal 13028 im Reinskamp 40 (Billstedt) stimmten für die SPD.

Hier sehen Sie, wie in den einzelnen Wahllokalen abgestimmt wurde

Grüne: Fast jeder zweite (49,4 Prozent) der Wähler im Wahllokal 30103 an der Lutterothstr. 78 (Eimsbüttel) wählte die Grünen. Es kamen 474 Männer und Frauen ins Wahllokal.

Auch Platz zwei der Grünen-Hochburgen liegt im Bezirk Eimsbüttel: In der Bogenstraße 59 (Wahllokal 31504, Hoheluft-West) stimmten 47,3 Prozent für die Grünen. Es gaben 626 Wahlberechtigte ihre Stimmen ab.

Platz drei wieder Eimsbüttel: Rellinger Straße 13 – 15 (Wahllokal 30304). Es gab 382 Wählende, 47 Prozent der Stimmen gingen an die Grünen.

CDU: 554 Wählende gingen in der Opitzstraße 15 (Wahllokal 41008 in Winterhude) an die Urne. Die CDU kam hier auf 34,9 Prozent.

Platz zwei der CDU Hochburgen liegt in Wilhelmsburg: In der Fährstraße 90 (Wahlokal13701) gaben 460 Wähler ihre Stimmen ab, die CDU erreichte 28,6 Prozent.

Platz drei der CDU-Hochburgen liegt im ländlichen Kirchwerder: im Wahllokal 60703 am Kirchwerder Marschbahndamm 259 stimmten 326 Wählerinnen und Wähler ab. Die CDU kann sich über 27,1 Prozent freuen.

Linke: Ihr höchstes Ergebnis erzielte die Linke mit 44 Prozent auf dem Kleinen Grasbrook: 265 Wählende gaben hier ihre Stimmen ab.

Platz zwei liegt in Wilhelmsburg, wo im Wahllokal 13701 die Linke 39,1 Prozent erreichte. Es gingen 460 Menschen an die Urne.

Platz drei mit 38,1 Prozent liegt im traditionell linken St. Pauli: Im Wahllokal 11203 Friedrichstraße 55 gaben 436 Wahlberechtigte ihre Stimmen ab.

AfD: Das Wahllokal mit dem höchsten Anteil an AfD-Wählern liegt in Billbrook: 24 Prozent erreichten die Rechtspopulisten im Wahllokal 1301, dem einzigen von Billbrook, wo allerdings nur 82 Wähler ihr Kreuz machten.

Platz zwei mit 22 Prozent: Das Lokal 71402 in Hausbruch, Lange Striepen 51, wo 260 Wähler abstimmten.

Platz drei für die AfD : 18,8 Prozent in Allermöhe, im Wahhlokal 61522 im Ebner-Eschenbach-Weg 43 gaben 405 Wählende ihre Stimme ab.

FDP: In Harvestehude erreichten die Liberalen ihr Spitzenergebnis: 23,1 Prozent (Wahllokal 31304 am Grindelberg 66). Hier gaben 295 Wähler ihre Stimmen ab.

Platz 2 mit 22,4 Prozent: Langenhorn (Wahllokal 43202, Tweeltenbek 27). Es gaben 514 Wählende ihre Stimmen ab.

Platz 3: ein Wahllokal in Othmarschen mit 21,4 Prozent (Lokal 21906, Hochrad 2). Es kamen 485 Wahlberechtigte.

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