Davidwache
  • Der 33-Jährige hatte es auf die berühmte Hamburger Davidwache abgesehen.
  • Foto: dpa

Versuchter Anschlag auf Davidwache: 33-Jähriger erneut vor Gericht

Vor vier Jahren verübte ein Mann einen Brandanschlag auf die Davidwache. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Bewährungsstrafe. Doch der 33-Jährige legte Berufung ein. Jetzt steht er am Mittwoch erneut vor Gericht.

Am 20. April 2017 soll er laut Staatsanwaltschaft einen Brandsatz, bestehend aus einer Deodorantspraydose, Feuerwerksstern-Munition und einer mit brennbarer Flüssigkeit getränkten Lunte, gebastelt haben. Diesen soll er dann um 5.20 Uhr vor der Toreinfahrt zum Innenhof der Davidwache angezündet und über das geschlossene Tor in den Innenhof der Wache geworfen haben.

Versuchter Brandanschlag auf Davidwache: Mann erneut vor Gericht

Doch der Brandsatz zündete nicht, weil die brennende Signalmunition die Spraydose nicht zerstörte und es infolgedessen auch nicht zu einer Explosion kam.

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Bei der Durchsuchung seiner Wohnung auf St. Pauli entdeckten die Beamten, dass der Mann dort unerlaubt eine Präzisionsschleuder mit zugehöriger Armstütze aufbewahrte.


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In erster Instanz wurde der 33-Jährige vor dem Amtsgericht wegen versuchter schwerer Brandstiftung und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Weil er und die Staatsanwaltschaft gegen das Urteil Berufung einlegten, wird der Fall jetzt vor dem Hamburger Landgericht verhandelt. (jek)

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