Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin in Hamburg-Altona, ist nicht besonders optimistisch, dass Joe Biden die Präsidentschaftswahl für sich entscheiden kann. 
  • Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin in Hamburg-Altona, ist nicht besonders optimistisch, dass Joe Biden die Präsidentschaftswahl für sich entscheiden kann. 
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US-Wahlen: „Den Tränen nah“ – die ersten Reaktionen aus Hamburg

Die ganze Welt fiebert bei den US-Wahlen mit. Die Auswertung der Ergebnisse läuft noch, und noch immer ist es ein dichtes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem amtierenden US-Präsidenten Donald Trump und Herausforderer Joe Biden. Aus Hamburg kommen die ersten Reaktionen zur Wahl. 

SPD-Politiker Niels Annen äußerte sich bisher eher vorsichtig zu den vorläufigen Ergebnissen – er zeigte sich vor allem überrascht. „Ich habe eigentlich mit einem etwas besseren Abschneiden der Demokraten gerechnet. Alle Umfragen haben uns das ja nahegelegt. Ich muss aber gestehen, so richtig getraut habe ich dem nicht“, sagte der Hamburger im Deutschlandfunk.

US-Wahlen: Das sind die ersten Reaktionen aus Hamburg

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) positionierte sich bereits in der Wahlnacht zu den Präsidentschaftswahlen:

Sie retweetete einen Beitrag von Joe Biden mit den Worten „Geduld ist das Wort der Nacht“. Offenbar hofft sie bis zum Schluss, dass der Herausforderer die Präsidentschaftswahl für sich entscheiden kann.

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) äußerte sich zu den US-Wahlen. (Symbolbild)

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) äußerte sich zu den US-Wahlen. (Symbolbild)

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Auch Aydan Özoğuz, Bundestagsabgeordnete der SPD-Fraktion, hat die Wahlen kommentiert. Bei „radioeins“ sagte sie: „Dieses grenzenlose Ego von Donald Trump hat dazu geführt, dass es ein riesiges Befremden gibt gegenüber den USA.“ Dass er sich einfach zum Sieger erklärt sei etwas, das hierzulande nicht nachvollziehbar sei. 

Hamburger SPD-Politikerin „Wir werden miteinander reden müssen“

Doch auch wenn Joe Biden das Rennen macht, will die Hamburgerin mit ihrer Euphorie vorsichtig bleiben. „Ich denke einerseits ist die ganz große Hoffnung da, dass man wieder vernünftig miteinander redet.“ Man dürfe sich ich aber auch nicht vormachen, dass Joe Biden jetzt alle Entscheidungen umdrehen wird. „Wir werden miteinander reden müssen – aber eben reden und nicht nur twittern und sich gegenseitig immer wieder beschimpfen.“

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Auch Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin in Altona, twitterte zu den Wahlen in den Vereinigten Staaten – sie zeigte sich allerdings deutlich weniger optimistisch am frühen Morgen nach der Wahlnacht. 

„Ich bin vor fast drei Stunden aufgestanden. Voller Hoffnung und Aufregung. Und ganz ehrlich? Ich bin gerade den Tränen nah“, schrieb sie. (mhö)

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