Hamburger Künstler bringt Farbe auf Altonas Energiebunker in der Schomburgstrasse.
  • Der Hamburger Künstler „1010” bringt Farbe auf Altonas Energiebunker in der Schomburgstraße.
  • Foto: Marius Röer

Urban Art: Hier kriegt Hamburg ein Riesen-Wandbild

Psychedelische 3D-Bilder auf großen Flächen und Fassaden und mit meist auffälligen Farben sind das Markenzeichen des Hamburger Künstlers „1010“. Nun verziert der Urban Artist in Altona einen Hochbunker an der Schomburgstraße. Auf einer Fläche von etwa 40 mal 20 Metern bringt er dort ein Wandbild auf die graue Fassade.

„Bisher habe ich deutlich harmonischer gearbeitet. Dieses Werk wird ,energetischer‘. Passend zum Bunker. Es wird durch die harten, schwarzen Übergänge anstrengender für das Auge“, sagt „1010“ zur MOPO.

Energiebunker Schomburgstrasse
Aufgrund der Wetterverhältnisse wird das Kunstwerk voraussichtlich erst am nächsten Mittwoch fertig sein.

Das sogenannte „Mural“ ist Teil der Verwandlung des leerstehenden Weltkriegskolosses in einen „KulturEnergieBunker“, in dem künftig grüne Energie produziert und viel Kultur geboten werden soll. Bis kommenden Mittwoch will „1010“ das Kunstwerk fertiggestellt haben, wie ein Sprecher des „KulturEnergieBunker-Altona“-Projektes (Kebap) am Donnerstag sagte.

Hamburger Galerie organisiert das Kunstprojekt

Das riesige Kunstwerk wird zum Teil finanziert durch den Verkauf von Kunstdrucken der Bunker-Arbeit durch die Affenfaust-Galerie, die das Kunstprojekt organisiert hat. Die Vernissage ist am kommenden Mittwochabend im Freien vor dem Bunker.

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„Das Bild wird zum größten Teil mit Wandfarbe gerollt und die Akzente werden dann gesprüht. Insgesamt kommen neun Farben an die Wand“, sagte Mit-Galerist Frederik Schäfer. Dabei werde sich das Kunstwerk leicht von den bisherigen des 42 Jahre alten Hamburgers unterscheiden.

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„Es wird anders sein als die bisherigen Arbeiten von ,1010′. Es ist ein neuer Stil, den er hier ausprobiert“, so Schäfer weiter. Mit der Aktion wolle die Affenfaust-Galerie auch zeigen, dass es trotz der Corona-Pandemie noch Kunst gibt. (dpa/roeer)

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