Das Auto blieb nach dem Unfall in Seitenlage stehen.
  • Das Auto blieb nach dem Unfall in Seitenlage stehen.
  • Foto: Blaulicht-News

Unfall-Hotspot in Hamburg: In Baustelle: Auto wird gerammt und landet auf der Seite

Hohenfelde –

Im Baustellenbereich an der Kreuzung Schwanenwik/Sechslingspforte hat es am Sonntagmorgen gekracht – schon wieder. Ein Hyundai blieb in Seitenlage stehen. 

Dessen Fahrerin wurde von Ersthelfern aus dem Wrack gezogen und versorgt, später übernahmen Sanitäter der Feuerwehr. „Sie kam ins Krankenhaus“, teilte ein Polizeisprecher der MOPO mit. „Lebensgefahr bestand nicht.“

Hamburg: Hyundai landet nach Crash an der Alster in Seitenlage

Der Hyundai stieß offenbar mit einem Opel Astra zusammen. Dabei war die Wucht des Aufpralls so heftig, dass der Hyundai wegschleuderte und letztlich in Schräglage landete. Fuhr die später Verletzte etwa bei Rot? „Das kann nicht ausgeschlossen werden“, so der Sprecher weiter, „die Ermittlungen diesbezüglich laufen.“

Die Baustelle an der Alster gilt nicht nur als Nadelöhr, sondern auch als Unfall-Hotspot: Allein im November und Dezember vergangenen Jahres kam es hier zu knapp 30 Unfällen, wie eine CDU-Anfrage im Bezirk Nord feststellte. Auch nach der Jahreswende wurde es nicht besser.

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So soll es laut CDU-Politikerin Caroline Mücke-Kemp fast jeden zweiten Tag dort krachen, „weil Ampeln und Schilderwald bei Autos und Radlern für Verwirrung sorgen“. Oft müssten Rettungswagen kommen und Sanitäter Verletzte behandeln. „Wenn bereits bei geringem Verkehrsaufkommen im Lockdown solche Probleme bestehen, wird es im Sommer höchst gefährlich!“

CDU-Politikerin Caroline Mücke-Kemp.

CDU-Politikerin Caroline Mücke-Kemp.

Foto:

Hfr/Privat

Dass die Baustellenkoordinierung und der Bezirk sich offenbar nicht absprechen, sei „peinlich und ärgerlich“, findet Mücke-Kemp. „Die Stadt wird zum Flickenteppich aus beschwerlichen Baustellen.“ Außerdem sei sie darüber verärgert, dass 88 Bäume für die Maßnahme gefällt, aber nur 14 nachgepflanzt werden.

Schlechte Nachricht für alle Autofahrer: Die Arbeiten auf dem maroden Brückenbauwerk dauern wohl noch mindestens fünf Jahre … 

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