Der Hamburger Kältebus im Einsatz. Das Ehrenamt soll mit einer Rabattkarte gefördert werden. (Archivbild)
  • Der Hamburger Kältebus im Einsatz. Das Ehrenamt soll mit einer Rabattkarte gefördert werden. (Archivbild)
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Um Ehrenamt zu fördern: Hamburg will spezielle Rabattkarte einführen

In anderen Bundesländern gibt es sie schon, jetzt wollen SPD und Grüne sie auch nach Hamburg holen: Eine spezielle Rabattkarte für Ehrenamtliche, mit der es vergünstigte Eintritte oder andere Preisvorteile geben soll.

Ob im Sportverein, in der Nachbarschaftshilfe oder sonstigen Einrichtungen: Rund 570.000 Hamburger:innen engagieren sich freiwillig. Um dieses Engagement mehr zu würdigen und zu fördern, wollen die beiden Hamburger Regierungsparteien nun eine sogenannte Engagementkarte einführen. Damit soll es bei beteiligten Einrichtungen und Unternehmen Rabatte geben – etwa auf Museumseintritte oder beim Bäcker.

Ehrenamt in Hamburg: Auch App könnte kommen

„Die Arbeit der Engagierten im Sozialen, in der Kultur, im Sport, im Naturschutz und in der Nachbarschaft ist unverzichtbar in unserer Stadt“, sagt Yusuf Uzundag, Sprecher für freiwilliges Engagement der Grünen-Fraktion. „Wir können leider nicht allen persönlich danken, doch mit der Engagementkarte wollen wir ihnen nun ein großes Dankeschön in Verbindung mit einigen Vergünstigungen aussprechen.“


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In 13 Bundesländern gibt es eine solche Karte bereits. Um dafür berechtigt zu sein, müssen Freiwillige ihre Tätigkeit über einen festgelegten Mindestzeitraum und Stundenzahl ausüben.

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Rot-Grün will die Planungen und Konzeption einer solchen Karte nun bis Ende des Jahres voranbringen. Gegebenenfalls soll auch eine passende App entwickelt werden. Wann die Karte kommen soll, ist aber noch unklar. Die Hamburgische Bürgerschaft muss dem entsprechenden Antrag zudem noch zustimmen – am 16. Februar soll darüber beraten werden. (ncd)

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