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Trauernde Fans: Täglich neue Briefe am Grab von Jan Fedder

Ohlsdorf –

Zahlreiche Blumenkränze liegen vor einem Tor auf dem Ohlsdorfer Friedhof, etliche Kerzen brennen. Das Tor versperrt den Zugang zu einer Grabstätte – zu der Grabstätte von Jan Fedder. Der Schauspieler verstarb bereits vor mehr als zwei Monaten und doch beschäftigt sein Tod auch heute noch viele Fans.

Im vergangenen Dezember wurde der „Großstadtrevier“-Schauspieler Jan Fedder nach langer Krankheit tot in seiner Wohnung aufgefunden. Sein Tod berührt die Menschen – damals wie heute. 

Täglich neue Briefe

Täglich schreiben Fans Briefe an ihn und seine Familie: „Anfangs waren das noch 20 bis 30 pro Tag, nun sind es etwa zwei bis drei pro Tag“, berichtet eine Friedhofssprecherin. Auch mehr als zwei Monate nach seinem Tod sei das Interesse an seiner Grabstätte ungebrochen. „Bei schönem Wetter gibt es noch immer viele Menschen, die zum Grab Fedders gehen.“ Dort legen die Besucher Blumen, Kerzen, Engelsfiguren, kleine Nachrichten ab.

Video: Jan Fedder starb Ende Dezember 2019

Ein Tor schützt Fedders Grabstätte 

Die Trauerfeier fand am 14. Januar im Hamburger Michel statt. An diesem Tag wäre Fedder 65 Jahre alt geworden. Direkt im Anschluss waren viele Menschen zum Grab des Schauspielers gepilgert. Um die bereits an drei Seiten eingezäunte Grabstätte zu schützen, stattete Fedders Witwe sie zusätzlich mit einem kleinen Tor und einem passenden Torbogen in Schmiedeeisen-Optik aus. Zuvor hatten Fans beim Ablegen von Blumen und Ähnlichem die Pflanzen und die Fläche um das Grab herum niedergetreten. 

Auf dem von Zweigen bedeckten Grab stehe noch immer ein Holzkreuz, sagte die Friedhofssprecherin. Ob und wann es durch einen Grabstein ersetzt wird, ist unklar. Die Familie habe dies noch nicht entschieden. (dpa/mp)

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