Grab von Volker Lechtenbrink
  • Blumen schmücken das Grab von Schauspieler Volker Lechtenbrink, der am Freitag auf dem Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt wurde.
  • Foto: City News TV

Trauer um Volker Lechtenbrink: Familie und Freunde nehmen Abschied in Hamburg

Vor zweieinhalb Wochen erlag Volker Lechtenbrink seiner schweren Krankheit im Alter von 77 Jahren. Am Freitag wurde er im kleinen Kreis auf dem Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt.

Es war eine Trauerfeier im engsten Kreis: Am Freitag wurde auf dem Ohlsdorfer Friedhof Volker Lechtenbrink beigesetzt. Nur die engsten Angehörigen und ein paar Freunde nahmen Abschied von dem Schauspieler. Um 13 Uhr fand zunächst die Trauerfeier statt. Anschließend ging die Trauergemeinde für die Urnenbeisetzung zum Ruhewald, um dem Schauspieler die letzte Ehre zu erweisen. Nach Informationen von Citynews TV nahmen rund 30 Personen an der Trauerfeier teil.

Volker Lechtenbrink auf Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt

Schon in der vergangenen Woche berichtete die „Bunte“, dass auf Wunsch des Entertainers neben seiner Witwe Gül Ural-Aytekin-Lechtenbrink auch seine Ex-Frauen an der Trauerfeier teilnehmen sollten. „Das war sein Wunsch“, so die 55-Jährige, die ihren Mann bis zu seinem Tod in einem Hamburger Hospiz begleitet hatte. „Er hat alles ganz genau bestimmt, wie er sich das vorstellt. Er war meine große Liebe, das wird er für immer bleiben.“

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Auch seine zweite Ehefrau Anja Topf fand bewegende Worte: „Volker hat sein Leben sehr gern gelebt und war jetzt mit allen Leuten, die ihm wichtig waren, im Reinen. Wir haben unsere Patchworkfamilie gut leben können, weil wir uns alle mit Respekt behandeln.“

Grab von Volker Lechtenbrink und Yvonne van Meerveld
Volker Lechtenbrink wurde dort begraben, wo auch seine erste Frau, Yvonne van Meerveld, beerdigt wurde

Der Schauspieler war insgesamt fünf Mal verheiratet. Er wurde im selben Urnengrab beigesetzt, wie seine erste Ehefrau Yvonne van Meerveld.


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Der Schauspieler, Sänger und Regisseur war am 22. November im Alter von 77 Jahren an einer schweren Krankheit in seiner Wahlheimat Hamburg verstorben. Seinen Durchbruch feierte er mit 14 Jahren in Bernhard Wickis Antikriegsfilm „Die Brücke“ (1959) als junger Soldat. Mit 26 Jahren hatte Lechtenbrink bereits rund 60 Bühnen- und 50 Fernsehrollen gespielt. Wegen seiner sonoren Stimme war der Wahl-Hamburger auch ein bekannter Synchronsprecher. (jek)

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