Das zerstörte Ruderboot nach dem Unfall
Das zerstörte Ruderboot nach dem Unfall
  • Die Ruderer landeten im kalten Wasser, konnten das Wrack ihres Bootes jedoch sicher an Land bringen.
  • Foto: Polizeiinspektion Lüneburg

Tankschiff versenkt Ruderboot mit fünf Menschen – jetzt beginnt der Prozess

Vor drei Jahren krachte ein Tankmotorschiff auf dem Elbe-Seitenkanal in ein Sportruderboot. Das Sportboot kenterte. Die Insassen konnten sich glücklicherweise an Land retten. Jetzt muss sich der Kapitän des Tankers vor Gericht verantworten.

Der Unfall geschah an einem kalten Abend im Februar. Gegen 20.00 Uhr am 18. Februar 2020 war eine Rudergruppe aus Uelzen mit einem Fünferboot auf dem Elbe-Seitenkanal unterwegs. Laut Anklage soll der Kapitän eines Tankmotorschiffes zwar ein Licht auf der Backbordseite seines Vorschiffs wahrgenommen, jedoch seine Fahrt weder verlangsamt noch gestoppt haben.

Uelzen: Tankmotorschiff versenkt Ruderboot – Kapitän angeklagt

Die Folge: Das Tankmotorschiff rammte das entgegenkommende Sport-Ruderboot, das daraufhin kenterte. Zum Glück konnten alle Insassen unverletzt ans Ufer schwimmen. Das Wrack ihres Bootes konnten die Sportler ebenfalls sicher an Land bringen. An dem Boot entstand laut Hamburger Staatsanwaltschaft ein Sachschaden in Höhe von circa 8750 Euro.

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Das Tankschiff setzte seine Fahr zunächst fort – doch die alarmierten Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei holten es ein und kontrollierten den Schiffsführer im Bereich Bad Bevensen. Am Montag muss er sich vor dem Amtsgericht verantworten. (jek)

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