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Streit um Liebeslohn?: Zuhälter soll Freier niedergestochen haben

Altona-Nord –

Weil Bordelle wegen der Corona-Kontaktverbote geschlossen sind, setzen Prostituierte verstärkt auf – ebenso verbotene – Haus- und Hotelbesuche. In der Nacht zu Samstag endete so ein Besuch blutig.

Es ist 3.10 Uhr als durch ein Wohnhaus an der Felicita-Kuckuck-Straße laute Schreie hallen.  Nachbarn alarmieren die Polizei. Die ist binnen weniger Minuten mit mehreren Streifenwagen vor Ort. Die Beamten finden einen stark blutenden Mann vor einer der Wohnungstüren. Er gibt an, mit einem Messer verletzt worden zu sein.

Polizisten nehmen am Tatort eine Prostituierte fest

Sofort wird ein Notarzt alarmiert. Der Mediziner versorgt das Opfer. Danach wird der Mann in eine Klinik transportiert. Noch vor dem Haus nehmen die Beamten zwei junge Frauen fest. Laut Zeugenaussagen Prostituierte, die der Verletzte und ein Kumpel von ihm sich ins Haus bestellt hatte. Im Zuge der Fahndung nehmen Polizisten an der Harkortstraße einen Mann (38) fest, der im Verdacht steht, der Täter zu sein.

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Der Tatverdächtige wurde festgenommen.

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Wie die MOPO erfuhr, soll es zwischen den Frauen und den Freiern zum Streit um den Liebeslohn gekommen sein. Der „Beschützer“ der Prostituierten sei dann erschienen, um die Angelegenheit zu regeln. Diese Aussprache sei dann eskaliert. Die Kripo hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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