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Stadt führt Neuerung ein: Viele Todesfälle: So will Hamburg die Radler retten

Nach dem tödlichen Abbiegeunfall am Montag reagiert Hamburg nun: In städtische Lkws sollen in den kommenden Wochen flächendeckend Abbiegeassistenten eingebaut werden – damit könnte die Zahl der Abbiegeunfälle weiter reduziert werden. 

Wie NDR 90,3 berichtet, startet Hamburg in den kommenden Wochen mit dem flächendeckenden Einbau der Warngeräte eine Sicherheitsoffensive. Seit vergangenem Frühjahr soll ein Test mit den Assistenten erfolgreich angelaufen sein. Alle 18 Lkws der Stadt Hamburg sollen die Geräte, die zunächst für Tests eingebaut waren, einfach im Cockpit behalten, so der NDR.

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Am Montag war ein 76-Jähriger nach einem Abbiegeunfall in Wandsbek verstorben. Der 22-jährige Fahrer einer privaten Müllentsorgung hatte den Mann übersehen. Auch in der Nacht auf Freitag kam es am Michel zu einem Abbiegeunfall: Nach MOPO-Informationen war eine Radfahrerin bei Grün über eine Straße gefahren, als sie vom Fahrer eines Mercedes übersehen wurde.

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