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Sommerferien in neun Bundesländern: Stau? Das Problem sind weniger die Autobahnen

Der ADAC rechnet am kommenden Wochenende mit mehr Urlaubsverkehr auf Deutschlands Straßen. Die Sommerferien in neun Bundesländern und in vielen anderen europäischen Ländern führen zu steigendem Verkehr – nicht nur auf den Autobahnen. Wegen der Corona-Pandemie gibt es zwar mehr Auto-Urlauber und Wochenendtrips, insgesamt sei es aber trotzdem leerer auf den Straßen als im Vorjahr.

Der ADAC geht davon aus, dass sich volle Straßen eher auf dem untergeordneten Straßennetz und auf den Zufahrten der Erholungsgebiete zeigen werden. In Norddeutschland werden vor allem die Routen Richtung Nord- und Ostsee betroffen sein.

Auch auf der A1 und der A7 müssen Reisende im Norden mit Staus rechnen. Etliche Fahrten auf dem Weg ans Meer oder in die Berge könnten, laut ADAC, störungsreicher verlaufen.

Wegen Corona: Weniger Staus als im Vorjahr

Der Ferienauftakt habe aber gezeigt, dass das Verkehrsaufkommen gegenüber dem Vorjahr deutlich geringer ist. In den ersten beiden Ferienwochen zählte der ADAC nur 6540 Staus – 2019 waren es 8109 Staus (allerdings war damals auch die Ferienkonstellation eine andere).

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Auch der Transitverkehr von Nord- nach Südeuropa durch Deutschland dürfte wegen der Corona-Krise deutlich geringer ausfallen als in den Vorjahren. Einschränkungen gibt es hingegen weiterhin an den Grenzübergängen zu Dänemark, Slowenien und Kroatien. Dort kann es wegen intensiver Personenkontrollen zu Verzögerungen kommen.

Keine Lkw an den Ferienwochenenden 

Für Erleichterung auf den Heimreise-Routen spricht das zusätzliche LKW-Ferienfahrverbot, welches am Samstag, 4. Juli, in Kraft trat. Bis Ende August dürfen zwischen 7 und 20 Uhr keine LKWs auf Autobahnen und stark befahrenen Bundesstraßen fahren.

Wegen Corona gibt es allerdings einige Ausnahmen, so dürfen die Brummies nach wie vor durch Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen fahren. Auch weitere Bundesländer haben Sonderregelungen. (dpa/hb)

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