• Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Schon wieder teurer: Das kosten Studentenbuden in Hamburg und im Norden

Eine aktuelle Analyse von Immowelt zeigt, dass die Preise für Studentenwohnungen schon wieder gestiegen sind – auch in Hamburg sind die Mieten wieder teurer geworden.

In der Analyse wurden 67 ausgewählte Universitätsstädte in Deutschland betrachtet, die durchschnittlichen Monatskaltmieten für Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen mit einer Wohnfläche von maximal 40 Quadratmetern ermittelt und mit den Zahlen aus dem Vorjahr verglichen. Die Zahlen kommen von mehrfach angefragten Wohnungsangeboten, die auf der eigenen Plattform von Immowelt ausgeschrieben wurden.

Hamburg: Studenten-Wohnungen werden immer teurer

Ergebnis: In Hamburg sind die Mieten für Studentenbuden wieder angestiegen. Hier kam es mit durchschnittlich 420 Euro zu einem Anstieg von zwei Prozent. Aber auch andere Städte im Norden sind betroffen.

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In Hannover stiegen die Mieten um drei Prozent auf durchschnittlich 330 Euro. In Lübeck kam man 2019 auf 280 und in Kiel auf 290 Euro durchschnittlich, was in beiden Fällen einen Anstieg um vier Prozent zum Vorjahr bedeutet. Im Gegensatz dazu blieb die Durchschnittsmiete in Bremen konstant bei 310 Euro und in Rostock fielen die Mieten sogar um fünf Prozent auf durchschnittlich 210 Euro.

Hannover, Lübeck, Bremen, Rostock, Kiel: Das kosten Studentenzimmer

Betrachtet man ganz Deutschland, so sanken die Mieten in Erfurt (270 Euro) und Mainz (390 Euro) am stärksten. In beiden Städten entspricht das einem Rückgang von sieben Prozent. Am stärksten angestiegen sind die Mieten in Kaiserslautern und Tübingen. Mit 280 Euro kam es in Kaiserslautern zu einem Anstieg von zwölf Prozent. In Tübingen stiegen die Mieten sogar um vierzehn Prozent auf durchschnittlich 420 Euro.

Vielerorts sind die Mieten für Studentenbuden wieder angestiegen.

(Symbolbild) Vielerorts sind die Mieten für Studentenbuden wieder angestiegen. Das gestaltet die oft schwierige Wohnungssuche nicht gerade einfacher.

Foto:

dpa

Am günstigsten wohnen Studierende in Deutschland übrigens in Chemnitz, hier liegt die durchschnittliche Monatskaltmiete bei gerade mal 190 Euro. In München lebt man weiterhin am teuersten, hier kamen die Mieten im Durchschnitt auf satte 700 Euro, ein Anstieg von drei Prozent zum Vorjahr. (mp)

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