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Schock vor dem Fest: Doch kein Geld für schwimmenden Club in Hamburg

Schlechte Nachrichten für Hamburgs schwimmenden Nachtclub – „Frau Hedi“ bekommt nun doch keine Corona-Hilfen vom Staat. Die Betreiber sind fassungslos. 

Den Clubs und Kulturstätten in Hamburg trifft die Corona-Pandemie besonders hart. Seit Wochen und Monaten müssen sie geschlossen bleiben – keine Partys, keine Veranstaltungen, keine Konzerte. Für die Betreiber bedeutet das oft den finanziellen Ruin. Mit den Corona-Hilfen vom Bund soll den Menschen aus dem Kulturbereich deshalb geholfen werden.

Schock Hamburgs schwimmenden Club: Keine Corona-Hilfen für „Frau Heidi“

Doch die Kriterien dafür, wer eine Förderung bekommt und wer nicht, sind streng und kaum verhandelbar. Diese schmerzliche Erfahrung musste der Hamburger Kult-Club „Frau Hedi“ nun auch machen. Denn der Club ist nicht auf der Reeperbahn zu finden, sondern auf der Elbe. Der schwimmende Club befindet sich auf einer Barkasse: „Und was fährt, darf nach den Kriterien nicht gefördert werden, egal wie kulturell es auch immer sein mag und egal, wie überlebensgefährdet es auch sein mag“, teilt „Frau Hedi“ auf seiner Internetseite mit.

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Ohne die erhofften Corona-Hilfen sieht es schlecht aus für den Betrieb. Der geplante Neustart 2021 wird wohl nicht stattfinden können – es fehlt das Geld, weil bereits seit März keine Einnahmen mehr generiert werden konnten.

Hilfe durch Spendengelder: Neustart für 2022 geplant

Auch durch Spendengelder hält sich die Barkasse momentan noch, wortwörtlich, über Wasser, doch die Pläne für 2021 wurden komplett über den Haufen geworfen. Als Folge der Entscheidung aus Berlin, dass keine Fördergelder an „Frau Hedi“ gehen werden, hat sich das Team nun entschlossen, erst im März 2022 wiederzueröffnen. (hb)

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