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  • Foto: Patrick Sun

Schmuddelstation: Igitt! Dieser Hamburger Ekel-Bahnhof ist eine Tauben-Toilette

Diese Haltestelle ist für Tausende Hamburger eine Zumutung! Tag für Tag müssen sich Fahrgäste in Harburg durch Taubenkot, Dreck und Pfützen kämpfen, um zur S-Bahn zu gelangen. Wie lange soll das noch so weitergehen?

Bereits seit mehr als vier Jahren wird die Haltestelle saniert, allerdings im Schneckentempo. Einzelne Bereiche wie Boden- oder Wandfliesen wurden zwar bereits erneuert, dafür sorgt die Deckenverkleidung nach wie vor für Ärger. Genauer gesagt: Die Löcher in der Decke!

An der S-Bahn-Haltestelle Harburg fehlt die Deckenverkleidung.

An der S-Bahn-Haltestelle Harburg fehlt die Deckenverkleidung.

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HFR

HVV: Hamburger S-Bahn-Haltestelle ist ein Tauben-Klo

„Wann bekommt der Bahnhof mal wieder eine vernünftige Deckenverkleidung? Man rechnet dort jedes Mal damit einen ‚Taubenschiss‘ abzubekommen“, beschwert sich ein Fahrgast bei der MOPO. In bestimmten Bereichen rieche es nach Taubenstall.

Bereits im Juli vergangenen Jahres berichtete die MOPO über die Schmuddelstation. Neben Taubenkot ging es damals auch um Pfützen in der Station und das generell eher düstere Erscheinungsbild. Probleme, die inzwischen teilweise behoben sind – der Tauben-Ärger jedoch nicht.

Vogelkot ist an der Haltestelle Harburg keine Seltenheit.

Vogelkot ist an der Haltestelle Harburg keine Seltenheit.

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Patrick Sun

HVV: Das sagt Hamburgs S-Bahn zur Schmuddel-Haltestelle

Warum nicht? Hintergrund sind zunächst einmal die Bauarbeiten in der Station. „Für die Erneuerung der Beleuchtung ist es notwendig, eine Vielzahl der Elektrik auszutauschen. Daher musste die Deckenverkleidung entfernt werden“, sagt Bahnsprecherin Franziska Hentschke.

Video: S-Bahn eröffnet Haltestelle Elbbrücken

HVV: S-Bahn will Bauarbeiten dieses Jahr beenden

Für die Bauphase habe es Überlegungen gegeben, die Decken mit Netzen abzuhängen. „Diese wurde jedoch wieder verworfen, da der Aufwand für das Auf- und Abhängen zu aufwendig ist“, so Hentschke.

Die Bahn sei jedoch bereits dabei, die betroffenen Bereiche öfter und intensiver zu reinigen. „Auch wir sind natürlich nicht glücklich über die derzeitige Situation“, sagt die Sprecherin. Ziel der Bahn sei es, die Decken in den Verteilerebenen noch in diesem Jahr wieder schließen zu können.

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