• Foto: Röer

Schlimmer Unfall in Hamburg: Prozess gegen den Todesfahrer vom Frühlingsdom

St. Pauli –

Es waren dramatische Szenen: Vor zwei Jahren starb ein Mann bei Abbauarbeiten des Frühlingsdoms auf dem Heiligengeistfeld. Er wurde von einem Schwerlasttransporter überrollt. Am Donnerstag beginnt der Prozess gegen den Fahrer des Transporters.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 26-Jährigen fahrlässige Tötung vor. Der Mann soll am 27. April 2018 gegen 17:40 Uhr rückwärts gefahren sein und dabei das 40-jährige Opfer erfasst haben. Dieses geriet mit seinem linken Arm und der Schulter unter die drei hinteren Reifen des Transporters und wurde eingeklemmt. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Seine Kollegen, die wie er selbst mit dem Abbau des Riesenrades beschäftigt waren, erlitten einen Schock.

Das könnte Sie auch interessieren: Hamburg historisch: Der Tag, an dem der Dom zur Todesfalle wurde

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hat der nun angeklagte Fahrer alle Vorschriften zur Unfallverhütung missachtet, da er mit dem Transporter zurücksetzte, ohne über ein rückwärtiges Verkehrsüberwachungssystem zu verfügen oder sich zumindest von einer anderen Person einweisen zu lassen. (ng)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp