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Schlangen-Alarm: Sie wollte sich sonnen – Kreuzotter macht Hamburg unsicher

Neuallermöhe –

Schlangen-Alarm in Hamburg Neuallermöhe. Am Freitag wurde eine Anwohnerin im Von-Hacht-Weg von einer Schlange überrascht. Die alarmierten Beamten konnten das Tier einfangen und wieder in die Natur entlassen. Nach Polizeiangaben handelte es sich um eine Kreuzotter.

Für Kreuzottern ist es nicht untypisch sich an einem sonnigen Tag unter den schützenden Zweigen vorzuwagen, um etwas Sonne und damit Energie zu tanken. Gerade der aufgewärmte Asphalt ist da optimal.

In Allermöhe nutzte eine Kreuzotter jetzt die Gunst der Stunde. Die Straßen sind noch immer leerer als sonst, perfekt für ein ausgiebiges Sonnenbad. Die Begegnung zwischen Mensch und Schlange war da eher nicht geplant. Kreuzottern sind sehr scheu und fliehen bei Gefahr. Nur wenn sie massiv bedrängt werden, kann es zu einem Biss kommen. Tödlich ist dieser in der Regel nicht, kann aber bei Allergikern, Kindern und alten Menschen zu schwerwiegenderen Problemen führen.

Hamburg: Kreuzotter wurde der Polizei gemeldet

Die Sichtung der Sonnenanbeterin wurde am Freitagnachmittag der Polizei gemeldet. Die Beamten rückten aus und konnten die Schlange unter einem Fahrzeug finden. Mit Lederhandschuhen bewaffnet konnten die Polizisten das Tier einfangen und an einer geeigneten Stelle wieder in die Natur entlassen.

Die circa 50 bis 70 Zentimeter große Schlange zeichnet sich vor allem durch das Zick-Zack-Muster auf dem Rücken aus. Sie gehört in Norddeutschland zu den heimischen Schlangen und meidet in der Regel die Nähe zu den Menschen. Sollte es doch einmal zu einer Begegnung kommen heißt es Ruhe bewahren. Kreuzottern fliehen meist sofort, ein direkter Angriff ist unwahrscheinlich. (sr/ruega)

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