Ein Schwertransport fährt über alle Fahrstreifen einer Straße
  • Der 75 Meter lange Schwertransport auf seinem Weg durch Bergedorf.
  • Foto: Christoph Leimig

Schilder abgeflext: Hier rollt der Mega-Schwertransport durch Hamburg

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat sich in Geesthacht ein 700 Tonnen schwerer Koloss auf den Weg gemacht, der einen Trafo geladen hat. Das rund 45 Kilometer entfernte Ziel: das Umspannwerk in Oststeinbek. Der Weg dahin musste aber erst mal freigeräumt werden.

Nach Angaben eines Reporters vor Ort verfolgten diverse Schaulustige den Aufbruch des Schwertransporters am Sonntagabend.

Abgeflexte Schilder und Straßensperrungen: Schwertransporter rollt durch Hamburg

Damit der riesige Koloss aber überhaupt durch die Straßen passen konnte, mussten schwere Geschütze aufgefahren werden. Neben gesperrten Straßen wurden Äste abgesägt, Verkehrsschilder mit Flex- und Rohrschneiden abgetrennt, Stahlplatten auf Gehwege -und Holzbohlen als Auffahrtsrampe zu den Kantsteinen gelegt. Auf der Schluss-Etappe stellte unter anderem eine Eisenbahnbrücke ein Hindernis dar. Das Ganze wurde von Streifenwagen aus Hamburg und Schleswig-Holstein begleitet.


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Durch die Vorkehrungen konnte der Schwertransporter größtenteils recht zügig voranschreiten und soll sich den Weg über Escheburg, Börnsen, Hamburg-Bergedorf und Glinde bis nach Oststeinbek bahnen. Am Montagmorgen war der Transport bereits in Glinde, wie ein Sprecher berichtete.

Unklar, ob Schwertransporter Ziel pünktlich erreicht

Es sei jedoch noch nicht klar, ob er sein endgültiges Ziel tatsächlich am Montag erreiche. Kurz vorher sei noch einmal ein Umbau nötig, erklärte der Sprecher. Dafür sei in einer Straße ein Halteverbot eingerichtet worden. Die Polizei müsse den Umbau noch am Montag aber zunächst genehmigen, bevor die Fahrt fortgesetzt werden könne.

Der Schwerlasttransport mit einem 350 Tonnen wiegenden Trafo.
Der Schwerlasttransport mit einem 350 Tonnen wiegenden Trafo.

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Sobald der Trafo in Oststeinbek abgeladen ist, soll der Schwertransporter in einer Nacht nach Lauenburg zurückkehren. (mp/dpa/cnz)

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