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Rundfunkgebühren: Beiträge könnten steigen – doch NDR muss 250 Millionen sparen

Rotherbaum –

Der NDR muss Einsparungen von knapp 250 Millionen Euro Euro innerhalb der nächsten vier Jahre auf sich nehmen – trotz steigender Rundfunkgebühren. Angesichts des Sparkurses gibt sich der neue Intendant Joachim Knuth kämpferisch: „Wir bleiben ein starker NDR“. 

Schlechte Nachrichten für Gegner des Rundfunkbeitrages: Dieser könnte laut eines vorläufigen Entwurfs der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) bald von derzeit monatlich 17,50 Euro auf 18,36 steigen. 

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Trotz höherer Einnahmen steht dem NDR laut des neuen Intendanten Joachim Knuth eine vierjährige Sparkur bevor. Rund eine Viertelmilliarde soll der NDR ab 2021 in den kommenden vier Jahren sparen. Das sind rund 60 Millionen jährlich. Für Hörer und Zuschauer soll das aber keine Qualitätseinbußen bedeuten. 

Trotz Erhöhung von Rundfunkbeitrag – NDR muss sparen

„Wir gestalten es so, dass wir ein unverändert attraktiver NDR sind – für unsere Hörer und Zuschauer und die, die uns auf anderen Ausspielwegen online nutzen“, so Knuth gegenüber der Deutschen Presse Agentur (DPA). Warum es zu den Sparmaßnahmen kommt, darüber hält sich Knuth bedeckt. Er habe mit dem zu arbeiten, was an finanzieller Ausstattung empfohlen werde, gibt sich der neue Intendant nebulös.

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Trotz Einsparungen soll es laut Tarifvereinbarung bis 2024 zumindest keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Der Sender hat seit 1993 nach eigenen Angaben bereits 731 Planstellen abgebaut. Derzeit arbeiten 3378 Mitarbeiter für den Sender. (mp)

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