Rauchsäule über Hamburg: Update: Feuer auf Holstengelände – jetzt weiß die Polizei mehr
Ein Feuer auf dem Gelände der ehemaligen Hamburger Holstenbrauerei hat am Samstagmorgen eine weithin sichtbare Rauchsäule aufsteigen lassen. Das Feuer habe sich im Dachstuhl eines vierstöckigen leerstehenden Gebäudes entwickelt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Mittlerweile geht die Polizei von Brandstiftung aus.
Update vom 7. Juni, 16.30 Uhr: Nach dem Feuer auf dem Gelände der ehemaligen Hamburger Holstenbrauerei geht die Polizei inzwischen von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Das berichtet der NDR. Ein mögliches Motiv sei dabei aber noch nicht herausgefunden worden. Das Feuer war am Sonnabendfrüh ausgebrochen und konnte erst nach mehreren Stunden vollständig gelöscht werden.
Feuer in alter Brauerei – Großeinsatz
6. Juni, 8.30 Uhr: Seit etwa 5 Uhr war die Feuerwehr mit rund 70 Kräften im Einsatz. Die Flammen loderten aus dem Dachgeschoss, in dem offenbar Mobiliar gelagert war. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen. Nach etwa einer Stunde das Feuer weitgehend gelöscht. Im Anschluss begannen die Einsatzkräfte damit, Glutnester zu bekämpfen, und trugen Teile des Daches ab.
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Dabei waren am Morgen zwei Drehleitern, ein Spezialfahrzeug mit einer besonders großen Reichweite und Feuerwehrtrupps mit Atemschutzgeräten im Einsatz.
Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz leicht verletzt, er soll sich einen Bänderriß zugezogen haben. Nach Einschätzung der Feuerwehr sollten die Nachlöscharbeiten noch den gesamten Vormittag dauern, bevor der Brandort dem Landeskriminalamt zur Untersuchung übergeben werden könne. (dpa/mn)