Ein Räumfahrzeug der Polizei in der Hamburger City.
  • Ein Räumfahrzeug der Polizei in der Hamburger City.
  • Foto: Hami Roshan

„Querdenker“ in Hamburg: Autokorso und Schweigemarsch – Störer in Gewahrsam

Zum wiederholten Mal haben Gegner der Corona-Maßnahmen in Hamburg zum Protest aufgerufen. Rund 220 mit Protestschildern beklebte Autos fuhren am Samstag durch die City. Dazu gesellten sich etwa 70 Radfahrer. Sie versuchten die Demo immer wieder neu zu stören und auszubremsen.

Einer der Teilnehmer des Autokorsos.

Einer der Teilnehmer des Autokorsos.

Foto:

Marius Röer

Die selbsternannten „Freiheitsfahrer“ aus der Querdenker-Szene trafen sich mittags an der Glacischaussee. Sie wollten ihrem Unmut über die Corona-Maßnahmen der Regierung Luft machen. Und das zum wiederholten Male. Zuletzt zogen sie am 6. Februar durch die City. Wieder dabei: Kiez-Größe Kalle Schwensen und Schauspieler Kalle Haverland („GZSZ“).

Freiheitsfahrer-Demo

Die Wagen sammelten sich an der Glacischaussee.

Foto:

Marius Roeer

Demo in Hamburg: Radfahrer stören Autokorso

Gegen 12 Uhr setzte sich der Korso in Richtung Alster in Bewegung. Der Zug führte über Winterhude, Uhlenhorst und Eppendorf und durch Hoheluft, Eimsbüttel, Sternschanze und St. Pauli. Zeitweise mussten Straßenzüge durch die Polizei abgesperrt werden.

Doch diesmal verlief es nicht ganz so reibungslos. Laut Polizeiangaben wurde ein Störer wegen „gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr“ in Gewahrsam genommen.

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Kiezgröße Kalle Schensen und Schauspieler Kalle Haverland schlossen sich der Demo an.

Foto:

Marius Roeer

Immer wieder mischten sich bis zu 70 Radfahrer ein. Sie fuhren dem Korso vorweg und versuchten diesen auszubremsen.

Radfahrer auf FReiheitsfahrer-Demo

Eine Gruppe von Radfahrern störte den Aufzug der Corona-Gegner. 

Foto:

Marius Röer

Demo in Hamburg: Wasserwerfer und Räumfahrzeug in der City

Außer dem Autokorso gab es eine zweite angemeldete Demo von Gegnern der Corona-Maßnahmen. Rund 180 Teilnehmer veranstalteten einen Schweigemarsch unter dem Motto „Wir müssen reden“.

Die Protestler zogen über den Jungfernstieg und den Ballindamm. Der Aufzug verlief störungsfrei.

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Ein Wasserwerfer in Bereitstellung vor der Europapassage.

Foto:

Hami Roshan

Um für den Fall massiver Zwischenfälle gut aufgestellt zu sein, hatte die Einsatzführung vorsichtshalber einen Wasserwerfer und ein Räumfahrzeug in der City postiert. Die aber wurden nicht gebraucht.

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