• Radfahrer und Autos überqueren die Kreuzung Osterstraße/Schulweg in Eimsbüttel.
  • Foto: picture alliance/dpa/Georg Wendt

„Quartiere für Menschen“: Hier sollen Autos und Laster in Zukunft nicht mehr fahren

„Quartiere für Menschen“ heißt das neue Beteiligungsprojekt, bei dem alle Eimsbüttler ihre Ideen zur Verkehrsreduzierung einbringen können. Das Ziel: Keine Autos und Lkws mehr im Kerngebiet des Stadtteils.

Gemeinsam mit Anwohnern, Stadtteilinitiativen und Gewerbetreibenden soll am Ende ein Konzept zur Verkehrsberuhigung im Wohnquartier rund um die Eimsbüttler Osterstraße entstehen.

Hamburg Eimsbüttel: Neues Mitmachprojekt des ADFC

Ist das geschafft, soll das Konzept mit den politischen Parteien diskutiert und dem Bezirksamt Eimsbüttel zur Prüfung und Umsetzung vorgelegt werden, schreibt der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) in einer Pressemitteilung.

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„Die Straßen sollen wieder attraktiv für die Bewohner werden, damit dort wieder Kinder sicher spielen und Menschen sich entspannt aufhalten und erholen können“, sagt Jens Deye von der ADFC-Bezirksgruppe Eimsbüttel.

 Konzept zur Verkehrsberuhigung in der Eimsbüttler Osterstraße

„Wie schön wäre es, durchs Osterstraßenviertel zu schlendern, zu verweilen oder Rad zu fahren — mit mehr Platz, Ruhe, Sicherheit und weniger fahrende Autos. Wir wollen die Quartiere für Menschen zurückerobern!“, so Deye.

Geht es nach dem ADFC soll das Eimsbüttler Kerngebiet zukünftig so oder so ähnlich aussehen.

Geht es nach dem ADFC soll das Eimsbüttler Kerngebiet zukünftig so oder so ähnlich aussehen.

Foto:

Daniel Jenett

Auf der „Quartiere für Menschen“-Website gibt es eine interaktive Karte, auf der bereits erste Vorschläge erstellt wurden. Alle Interessierten können dort kommentieren und eigene Ideen einbringen.

Zusätzlich sind Online-Veranstaltungen geplant, bei denen die ersten Konzeptentwürfe diskutiert werden können. In Zukunft soll das Projekt auch in anderen Hamburger Stadtteilen realisiert werden.

„Quartiere für Menschen“: Das neue Projekt des ADFC

„Quartiere für Menschen“ wird gefördert aus Mitteln des Hamburger Klimafonds und der Umweltbehörde sowie Sondermitteln des Bezirks Eimsbüttel.

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