Der Pollenflug geht immer früher los – und macht Allergikern zu schaffen.
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Es geht wieder los: Pollenflug in Hamburg immer früher

Bäume, Sträucher und Gräser blühen immer früher. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) beobachtet diese Entwicklung bereits seit Jahren und rechnet auch dieses Jahr mit einer Vorverlegung des Pollenflugs. Der Grund ist die milde Witterung rund um Silvester.

Insbesondere von Hasel- und Erlenpollen schwirren schon in Hamburg und Umgebung umher. Der DWD spricht von einer „mittleren Belastung“, wobei lokal vereinzelt hohe Belastungen auftreten können. Allerdings unterscheidet sich das Jahr 2022 gar nicht so deutlich von den früheren Jahren, so der DWD.

DWD: Pollenflug startet bereits im Januar

Für Allergiker bedeutet das, dass es auch bald wieder losgeht – mit laufenden Nasen, juckenden Augen und dem lästigen Niesen. Medikamente wie Nasensprays, Augentropfen und Antihistaminika in Tablettenform können helfen, die Symptome zu lindernd.


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Wird ein Heuschnupfen falsch oder nicht behandelt, kann es zu einem sogenannten Etagenwechsel kommen. Im schlimmsten Fall können Betroffene an Asthma erkranken. Laut Professor Torsten Zuberbier, Leiter des Allergiezentrums an der Berliner Charité, komme es in ungefähr 40 Prozent der Fälle von unbehandelten Heuschnupfen zu einem Etagenwechsel.

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Übrigens: Wer denkt, dass die Pollenbelastung in ländlichen Regionen schlimmer als in der Stadt ist, täuscht sich! Zahlreiche Studien belegen: Pollen werden aggressiver, wenn mehr Stickoxide in der Luft sind. Die Anzahl der Pollen steigt wahrscheinlich durch das Kohlendioxid in der Luft. Das ist bekanntlich in den meisten Städten der Fall.

Trotzdem gibt es eine gute Nachricht für Allergiker

Auch sind es meistens die biologisch männlichen Bäume, die den Pollenflug verursachen – und die werden mehrheitlich in Städten gepflanzt. Die Erklärung ist einfach: Sie verursachen weniger Müll, weil sie keine Früchte bilden, die im Herbst abfallen.

In den kommenden Tagen setzt sich wieder kühleres Wetter durch. Der DWD vermutet, dass
die Belastung durch Pollen zumindest nicht weiter zunehmen wird.

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