Verfolgungsjagd
  • Der Autofahrer lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. (Symbolbild)
  • Foto: picture alliance/dpa

Verfolgungsjagd in Hamburg mündet in Unfall

In der Nacht zu Dienstag ist ein Autofahrer während einer Fahrzeugkontrolle abgehauen. Auch ein Unfall konnte den Mann und seine Beifahrerin nicht stoppen.

Wie die Polizei mitteilte, hielt die Besatzung eines Streifenwagens den Autofahrer auf der Bundesstraße 75 zwischen den Anschlussstellen Wilhelmsburg und Harburg-Mitte zur Kontrolle an. Der Mann gab sich als sein Bruder aus. Als das aufflog und die Beamten den Mann aufforderten, aus dem Auto auszusteigen, flüchteten er und seine Beifahrerin mit dem Mietwagen.

Verfolgungsjagd in Hamburg mündet in Unfall

Kurze Zeit später kam der Wagen in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab, als der Fahrer in überhöhter Geschwindigkeit in Harburg die Bundesstraße verließ. Nach Angaben der Polizei kollidierte der Wagen mit einem Kantstein und schleuderte gegen zwei Bäume. Der Mann und seine Beifahrerin flüchteten zu Fuß weiter in Richtung Bahnhof Harburg. Weitere Fahndungsmaßnahmen, an denen sich auch die Bundespolizei beteiligte, blieben ohne Erfolg.

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Die Polizei stellte den Wagen als Beweismittel sicher. Der Tatverdächtigte gilt als identifiziert und ist bereits polizeibekannt. Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. (mhö)

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