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Stau durch Demo in Hamburg: Polizei schneidet Klima-Aktivisten von Köhlbrandbrücke

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Auch am Mittag hatten die Aktivisten noch nicht aufgegeben. Polizisten versuchen die Ketten mit einer Flex zu durchtrennen.

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BlaulichtNews

Waltershof -

Am Donnerstagmorgen enterten Aktivisten von Extinction Rebellion die Köhlbrandbrücke in Hamburg. Einige der Aktivisten ketteten sich an den Auffahrten in Steinwerder und Walterhof an. Die Polizei musste Fahrspuren sperren. Es kommt zu enormem Rückstau.

Gegen 9.45 Uhr starteten die Aktivisten ihre Aktion. Unter dem Motto „Klimanotstand anerkennen”, stürmten rund 20 Personen auf Hamburgs Wahrzeichen zu. Dann steckten sie ihre Arme in Metallrohre und ketteten sich an Laternenmasten an. Die Polizei rückte umgehend aus und sperrte vorsorglich eine Fahrbahn je Richtung.

Klima-Aktivisten ketten sich an Köhlbrandbrücke

Das führte binnen kürzester Zeit zu einen enormen Rückstau in beide Richtungen. Nach MOPO-Informationen steht die Polizei vor Ort im Austausch mit den Demonstranten. Als die Demonstranten gegen 13 Uhr immer noch nicht aufgeben wollten, begann die Polizei durchzugreifen.

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Klima-Aktivisten haben sich an der Köhlbrandbrücke an einen Laternenmast gekettet.

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Derzeit versuchen die Beamten die Ketten, mit denen sich die Aktivisten fixiert haben, mit Trennschleifern zu durchtrennen. Dies gestaltet sich schwierig, weil die Arme der Protestler in Eisenrohren stecken. Nach wie vor ist nur eine Fahrbahn pro Fahrtrichtung frei. Insbesondere im Hafen kommt es dadurch zu massiven Verkehrsbehinderungen.