Feuerwehrkräfte vor dem Lager, in dem ein Brand ausbrach.
  • Feuerwehrkräfte vor dem Lager, in dem ein Brand ausbrach.
  • Foto: Hamburg News

Brand in Gefahrstoff-Lager in Hamburg – Feuerwehr warnt Bevölkerung

Großeinsatz im Hamburger Stadtteil Curslack: In einem Lager für Gefahrstoffe an der Straße Auf der Böge ist am frühen Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Es kam zu einer überaus starken Rauchentwicklung.

Daher wurde die Bevölkerung – vor allem Anwohner, die an den Straßen Curslacker Deich, Curslacker Neuer Deich und Auf der Böge wohnen – gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Es gab entsprechende Hinweise per Social Media, auch über gängige Warn-Apps wurde auf das Feuer und den größer werdenden Qualm hingewiesen.

Hamburg: Brand in Gefahrstoff-Lager – Feuerwehr warnt

Die Feuerwehr, die mit mehreren Kräften, darunter auch welchen von der Technik- und Umweltschutzwache, vor Ort war, sprach von einem „Großbrand“ innerhalb der Lagerhalle, der sich kontinuierlich in Richtung hoch entzündlicher Reinigungsmittel und des Daches ausbreitete. Die Lagerhalle gehört zu einer Lebensmittelverarbeitungsfirma.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurde im Laufe des Einsatzes wiederholt die Alarmstufe erhöht. 90 Minuten dauerte der reine Löscheinsatz, bei dem die Kräfte mit drei sogenannten C-Rohren die Flammen bekämpften. Stoffe waren, das ergaben Proben, nicht in die Luft ausgetreten. Eine Gefahr für Anwohner bestand letztlich also nicht.


Der Newswecker der MOPO

Starten Sie bestens informiert in Ihren Tag: Der MOPO-Newswecker liefert Ihnen jeden Morgen um 7 Uhr die wichtigsten Meldungen des Tages aus Hamburg und dem Norden, vom HSV und dem FC St. Pauli direkt per Mail. Hier klicken und kostenlos abonnieren.


Als schwierig erwiesen sich jedoch die Nachlöscharbeiten am Dach. Feuerwehr-Sprecher Jan Ole Unger: „Einerseits konnten Gefahrstoffe nicht aus dem Lager ins Freie verbracht werden, andererseits bestand die Gefahr, dass Teile des Daches beim Öffnen einstürzen und so weitere Schäden verursachen könnten“. So wurde eine Gelenkdrehleiter an die Unfallstelle geholt, mit der das Dach vorsichtig geöffnet wurde. Insgesamt waren rund 100 Kräfte im Einsatz.

Die Ursache des Feuers ist noch unbekannt. Die Polizei übernahm nach Löschung des Brandes die Ermittlungen in dem Fall. (dg)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp