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Ohne Lappen, unter Drogen: Verfolgungsjagd durch mehrere Stadtteile

Eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei endete am Mittwochabend für zwei Männer in U-Haft. Sie waren einer Zivilstreife aufgefallen, weil an ihrem Auto ein gefälschtes Kennzeichen angebracht war. Als die Polizisten sie stoppen wollten, gab der Fahrer Gas.

Wie die Polizei mitteilte, erregte ein Opel Corsa in der Grunewaldstraße die Aufmerksamkeit von zwei Zivilfahndern. An dem Wagen waren gefälschte Kennzeichen angebracht. Als die Beamten das Auto stoppen wollten, trat der Fahrer (23) aufs Gespedal. Unter Missachtung aller Verkehrsregeln und mit hohen Tempo, versuchte er zu entkommen. Die Verfolgungsjagd ging durch mehrere Stadtteile. In der Straße Ellerneck verlor der 23-Jährige die Kontrolle über den Wagen und krachte in zwei geparkte Autos. Daraufhin flüchteten die Insassen des Corsa zu Fuß weiter.

Verfolgungsjagd in Hamburg – zwei Männer in U-Haft

Weit kamen sie nicht. Der 23-Jährige konnte in der Martensallee von der Besatzung eines Streifenwagen gestellt werden. Er leistete zunächst Widerstand. Eine Überprüfung ergab, dass er das Auto zwar erworben, aber nicht angemeldet hat. Zudem stand er unter Drogen. Einen Führerschein hatte er auch nicht. Der Mann wird bei der Polizei als Intensivtäter geführt.

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Den anderen Insassen (27) konnten die Beamten am Rahlaukamp stellen. Auch er leistete erheblichen Widerstand. Die Polizisten setzten Pfefferspray ein. Der 27-Jährige hatte falsche Ausweispapiere bei sich. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Urkundenfälschung und illegalen Aufenthalts eingeleitet. Beide Männer kamen in U-Haft.

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