Am Freitag haben wieder zahlreiche Menschen in Hamburg gegen die Klimapolitik demonstriert.
  • Am Freitag haben wieder zahlreiche Menschen in Hamburg gegen die Klimapolitik demonstriert.
  • Foto: City News TV

Nach langer Pause: „Fridays-for-Future“-Demo in Hamburg – Lob von der Polizei

Nach mehr als einem halben Jahr Corona-Unterbrechung haben sich am Freitag am Jungfernstieg in Hamburg erneut Menschen der „Fridays-for-Future“-Bewegung versammelt, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. In einem Kreis ziehen sie durch die Stadt – und ernten bei der Ausführung ihres Protests noch Lob von der Polizei.

„Die Teilnehmer-Kette ist sehr langgezogen, weil sie sehr vorbildlich Abstände einhalten“, so ein Sprecher des Lagedienstes zur MOPO. „Viele tragen zusätzlich noch Masken, obwohl sie das in der Öffentlichkeit gar nicht mehr müssten. Ein bisher sehr friedlicher Verlauf.“

Hamburg: Erneut „Fridays-for-Future“-Demo – Lob von der Polizei

Die Organisatoren hatten bei der Sozial- und Versammlungsbehörde ein Infektionsschutzkonzept eingereicht und daraufhin eine Ausnahmegenehmigung für eine mobile Demonstration mit bis zu 2000 Teilnehmer erhalten. Getroffen hatten sich die ersten Demonstranten gegen 12 Uhr am Jungfernstieg. Als der Zug gegen13.30 Uhr an der Steinstraße am Hauptbahnhof vorbeikam, waren es laut Polizei 1200 Teilnehmer. Nach einem City-Rundgang soll um 14.30 Uhr die Abschlusskundgebung wieder am Jungfernstieg stattfinden.


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Unter dem Motto „Wieder zusammen fürs Klima!“ fordern die Organisatoren der Aktion ein neues Klimaschutzgesetz, das konkrete Maßnahmen aufzeigt, „die zur globalen Verantwortung unserer Stadt passen“, sagte ein Bewegungs-Sprecher. „Wir wollen eine Politik, die die schlimmsten Folgen der Erderhitzung abwendet.“

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