Am Montag hielt ein durch Sturm gelöstes Dach die Hamburger Feuerwehr auf Trab.
  • Am Montag hielt ein durch Sturm gelöstes Dach die Hamburger Feuerwehr auf Trab.
  • Foto: Blaulicht-News

Kein Durchkommen! Sturm löst Dach von Gebäude mitten in Hamburg

Seit dem Vormittag ist die Hamburger Feuerwehr in der Innenstadt im Einsatz. Das Dach eines Bürogebäudes an der Brandstwiete löste sich durch starken Wind – und droht auf die Willy-Brandt-Straße zu fallen. Dort gibt es für Autofahrerinnen und Autofahrer derzeit kein Durchkommen mehr.

Rund 100 Quadratmeter Wellblech und die äußere Verkleidung des Daches haben sich am Montagmorgen gelöst. Seit etwa 11.30 Uhr ist die Feuerwehr vor Ort. Aufgrund des starken Windes musste die Höhenrettung zum Einsatz kommen, weil es nicht mehr möglich war, mit einer Drehleiter auf das Dach zu steigen.

Hamburg: Dach löst sich von Gebäude an der Brandstwiete

Zusammen mit Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr versuchen die Höhenretter seitdem, das abgelöste Dach zu befestigen. So soll verhindert werden, dass Passanten von umherfliegenden Dachteilen getroffen und verletzt werden.


MOPO Der Newswecker der MOPO
Der Newswecker der MOPO

Starten Sie bestens informiert in Ihren Tag: Der MOPO-Newswecker liefert Ihnen jeden Morgen um 7 Uhr die wichtigsten Meldungen des Tages aus Hamburg und dem Norden, vom HSV und dem FC St. Pauli direkt per Mail. Hier klicken und kostenlos abonnieren.


Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers dauerte der Einsatz gegen 15 Uhr weiter an. Verletzte habe es nicht gegeben.

Das könnte Sie auch interessieren: Köhlbrandbrücke: Heftige Kritik an Blockade von Aktivisten

Die Willy-Brandt-Straße ist seit dem Vormittag zwischen Deichtortunnel und Domstraße voll gesperrt. Die Polizei leitet den Verkehr zwar ab, dennoch herrschte noch am Nachmittag in weiten Teilen der Innenstadt stockender Verkehr. Wie lange der Einsatz andauern wird, ist derzeit noch unklar.

Bereits am Montagmorgen bereitete ein Verkehrschaos auf der A7 vielen Autofahrerinnen und Autofahrern Probleme. Mehrere Unfälle sorgten für eine dreistündige Vollsperrung der Autobahn in Richtung Norden ab Schnelsen-Nord. Eine Protestaktion gegen Lebensmittelverschwendung blockierte zudem stundenlang den Verkehr auf der Köhlbrandbrücke. (fbo)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp