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Polizisten vor der „WunderBar“ auf St. Pauli
  • Der homophobe Angriff ereignete sich vor der „WunderBar“, einem beliebten Treff der LGBTQ-Community in Hamburg. (Archivbild)
  • Foto: Marius Roeer

Homophobe Attacke vor Bar auf St. Pauli: Polizei sucht nach Zeugen

In der Nacht zu Donnerstag ist es vor der Schwulenkneipe „WunderBar“ auf St. Pauli zu einer homophoben Attacke gekommen: Ein Mann beleidigte mehrere Personen, wenig später griff er einen 28-jährigen Mann körperlich an. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Wie ein Polizeisprecher der MOPO mitteilte, ereignete sich der Vorfall vor der „WunderBar“ (Talstraße 14) gegen 3.30 Uhr am frühen Donnerstagmorgen. Ein Mann beleidigte mehrere Gäste sowie einen Mitarbeiter der Bar. Die verbalen Angriffe sollen homophober Natur gewesen sein. Anschließend flüchtete der Mann, der unter Tatverdacht steht – doch wenig später kam er wieder.

Polizei fahndet nach Tatverdächtigem

Um 5 Uhr erschien der Mann erneut vor der Bar – dieses Mal zusammen mit fünf weiteren Männern. Der Tatverdächtige soll eine Glasflasche in Richtung der Bar geworfen, außerdem soll er oder einer seiner Begleiter einem Unbeteiligten mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der 28-Jährige erlitt durch den Schlag leichte Verletzungen; er musste nicht medizinisch versorgt werden.

Der Tatverdächtige und seine Begleiter flüchteten, bevor die Polizei eintraf. Weitere Ermittlungen sind im Gange.

So soll der mutmaßliche Täter aussehen

Nun werden Zeugen gesucht. Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: circa 21 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß, laut Polizei „osteuropäisches“ Erscheinungsbild, stämmige Figur, dunkelblonder Bart. Bekleidet war er mit einer schwarzen Hose, einer schwarzen Steppjacke und einer schwarzen Wollmütze mit weiß-rotem Emblem.

Einer seiner Begleiter wird mit einem laut Polizei „südländischen“ Erscheinungsbild beschrieben, er soll circa 1,70 Meter groß sein und einen Drei-Tage-Bart und eine dunkle Wollmütze tragen.

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Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer (040) 4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden. (lp)

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