Der Löschroboter „Superwolf“ soll dort eingesetzt werden, wo es für Feuerwehrleute zu gefährlich ist.

Der Löschroboter „Superwolf“ soll dort eingesetzt werden, wo es für Feuerwehrleute zu gefährlich ist. Foto: News5/Sebastian Peters

Großbrand auf der Veddel: Bringt Löschroboter „Superwolf“ den Durchbruch?

Beim seit drei Tagen andauernden Großbrand mit zahlreichen Explosionen im Hamburger Hafen kommt nun Hightech zum Einsatz: Die Feuerwehr hat eine Einheit mit Löschrobotern aus Vechta angefordert.

Der Grund: Für Feuerwehrleute ist es weiterhin zu gefährlich, in der Nähe des Feuers zu arbeiten. Immer wieder kam es auf dem Speditionsgelände auf der Veddel seit Montagnachmittag zu Explosionen. Gasflaschen und scharfkantige Metallsplitter flogen zum Teil Hunderte Meter weit durch die Luft und verletzten mehrere Menschen.

Löschroboter auf der Veddel im Einsatz

Die ferngesteuerten Raupenfahrzeuge aus Niedersachsen – darunter ein Koloss mit dem Namen „Superwolf“ – ziehen seit der Nacht zum Donnerstag brennende Container auseinander und öffnen diese. Da unklar ist, was sich in den Behältern befindet, wäre eine Öffnung und Löschung für die Retter zu riskant. Wie lange der Einsatz noch dauern wird, ist nach wie vor nicht abzusehen.

Der Großeinsatz auf der Veddel begann am Montag gegen 15.30 Uhr. Zunächst hatte in der Lagerhalle einer Spedition an der Müggenburger Straße aus noch unbekannten Gründen ein Auto Feuer gefangen. Daraufhin breitete sich der Brand unkontrolliert aus.

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Mehrere Gasflaschen mit hochgradig brandförderndem Lachgas detonierten. Schnell stand die Halle in Vollbrand. Das Feuer hatte sich durch herumfliegende brennende Teile dann auch schnell auf Nachbargebäude und Freiflächen ausgeweitet. Insgesamt wurden sechs Menschen durch das Feuer verletzt, drei von ihnen schwer.

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