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Polizisten sichern im März den Tatort auf der Michel-Wiese, wo der 62-Jährige starb. (Archivbilder)
  • Polizisten sichern im März den Tatort auf der Michelwiese, wo der 62-Jährige starb.
  • Foto: dpa/Privat

paidMord am Michel: Die letzten Augenblicke von Jose R.

Sein Neffe beschreibt die letzten Augenblicke des Mannes: Jose Manuel Goncalves R. soll am Sonntagabend im Portugiesen-Viertel in der Neustadt, in der Nähe des späteren Fundorts, ein Konzert besucht haben; ein traditioneller Gig, bei dem Songs einen sehr melancholischen und gesellschaftskritischen Unterton haben.

Im Anschluss wollte er sich, so die Schilderungen seines Neffen, einen Drink mit seinem Bruder in der Bar gönnen, in der dieser arbeitet. Doch der hatte kurzfristig abgesagt, weil er sich nicht gut fühlte. „Er lebt jetzt in schrecklicher Schuld, da er glaubt, dass er seinen Tod hätte verhindern können, wenn er nur für seinen Bruder da gewesen wäre“, schreibt Joao.

R. hätte daraufhin seine Frau angerufen und ihr gesagt, dass er nun nach Hause kommen würde. Und dass er von einem Mann belästigt beziehungsweise verfolgt werde.




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