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Angetautes Fleisch, Essen auf dem Boden: Da vergeht einem der Appetit.
  • Angetautes Fleisch, Essen auf dem Boden: Da vergeht einem der Appetit.
  • Foto: Marius Röer

Gammelfleisch, Fahrer auf Koks: Ekel-Alarm bei Polizei-Kontrolle in Hamburg

Die Polizei hat am Mittwochmorgen unter Leitung des Bezirksamtes Mitte auf dem Steindamm (St. Georg) Lieferfahrzeuge kontrolliert. Der Schwerpunkt lag auf dem Transport von Lebensmitteln. In der Vergangenheit fanden Einsatzkräfte bei Kontrollen bereits Fleisch, das in Handwerker-Transportern durch die Stadt kutschiert wurde – ohne Kühlung. Auch dieses Mal machten sie Entdeckungen, bei denen einem die Lust auf Döner vergeht.

Zwischen 7 und 10 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte 77 Fahrzeuge, von denen 64 Lebensmittel transportierten. Da in St. Georg etliche Imbiss- und Gastrobetriebe ansässig sind, wollte man die Verantwortlichen in den Lieferunternehmen und den Küchen für die Wichtigkeit von Hygiene sensibilisieren – insbesondere im Umgang mit Fleisch und anderen Lebensmitteln, die kühl gelagert werden müssen, sagten ein Polizeisprecher und eine Sprecherin des Bezirksamtes der MOPO.

St. Georg: Eklig, was Polizei und Bezirksamt bei Kontrollen vorfanden

Die Einsatzkräfte öffneten die Transporter, kontrollierten Lagerung und Temperatur der Lebensmittel. Acht Fahrzeuge und ihre Insassen fielen auf – es gab teilweise eklatante Verstöße gegen Hygiene- und Lebensmittelvorschriften: Dönerfleisch, eingewickelt in Folie, lag direkt auf dem Boden von Transportern. Die Tiefkühlware lag neben Salaten, das Fleisch war längst angetaut – die Einsatzkräften stellten beim Dönerfleisch eine Kerntemperatur von 4 Grad fest.

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Bei einem Fahrer kam noch dazu, dass er keinen Führerschein hatte und wohl auf Koks war. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass der Verdacht bestehe, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren sei. Insgesamt wurden bei der Kontrolle in zwei Fällen Verfahren eingeleitet.

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