Marcus Weinberg (CDU) versucht das Wahldebakel seiner Partei zu erklären.
  • Marcus Weinberg (CDU) versucht das Wahldebakel seiner Partei zu erklären.
  • Foto: RUEGA

Unfassbare Klatsche für CDU in Hamburg: Ein schwarzer Tag für Marcus Weinberg

Schlimmer wird’s nimmer? Von wegen! Schon 2015 gab’s bei den Christdemokraten lange Gesichter, knapp 16 Prozent waren das bis dato schlechteste Wahlergebnis der Elb-CDU – jetzt wurde es erneut deutlich unterboten!

Mit dieser derben Klatsche hat dann doch keiner gerechnet. Als gegen 18 Uhr die ersten Prognosen bekannt wurden, gab’s im „Trend Studio und Loft“ an der Großen Elbstraße kollektives Kopfschütteln, versteinerte Blicke – und rasch leere Tische.

Wahl in Hamburg: CDU holt nur gut 11 Prozent

Am Ende sind gut 11 Prozent nicht nur das zweitschlechteste Ergebnis bei einer Landtagswahl seit 70 Jahren – sie sind auch das Resultat einer Parteikrise rund um den Wahl-Eklat in Thüringen und die Führungslosigkeit nach dem angekündigten Rückzug der Parteichefin AKK.

„Wir hatten in den letzten Wochen stürmische Zeiten und haben dagegen gekämpft. Aber gegen den Orkan, der aus Thüringen kam, hatten wir keine Chance“, erklärte Marcus Weinberg die Schlappe.

Wahl in Hamburg: Marcus Weinberg muss erneut Wahl-Schlappe erklären

Schon 2015 musste er als Landeschef das Debakel erklären, jetzt eben als Spitzenkandidat zweiter Wahl, nachdem Aygül Özkan krankheitsbedingt abgesagt hatte. Er selbst muss nun um den Einzug in die Bürgerschaft bangen, weil er sich nicht über einen Wahlkreis abgesichert hat – und möglicherweise kein einziger CDU-Kandidat über die Landesliste ins Parlament einziehen wird. Ein schwarzer Tag für Weinberg.

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