Hamburg wählt am 23. Februar 2020 eine neue Bürgerschaft – und es wird so spannend wie lange nicht mehr.
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Tschentscher, Fegebank & Co.: Wahl in Hamburg: Stellen Sie den Politikern Ihre Fragen!

Die Wahl rückt näher! Am 23. Februar werden rund 1,3 Millionen Hamburger dazu aufgerufen, die Hamburgische Bürgerschaft neu zu wählen. Fragt sich nur: Wen wählt man eigentlich? Eine Entscheidungshilfe bietet jetzt das Internetportal „Abgeordnetenwatch“ an.

Die politische Dialogplattform bietet ab sofort anlässlich der anstehenden Bürgerschaftswahl ein Frageportal für die Bürgerschaftswahl an. Die mehr als 730 Kandidierenden haben ein Profil auf der Internetseite von „Abgeordnetenwatch“ erhalten, welches einen kurzen Steckbrief, politische Ziele, Wahlkampfbilder und weiterführende Links enthält.

Wahl in Hamburg: Stellen Sie den Politikern hier Ihre Fragen!

Im Profil werden auch Fragen der Bürger sowie die dazugehörigen Antworten der Kandidierenden veröffentlicht. Dieser Dialog wird rund um die Uhr moderiert. Beleidigende oder diskriminierende Äußerungen werden ebenso wenig freigeschaltet wie Fragen zum Privatleben oder unbelegte Behauptungen. Sämtliche Fragen und Antworten bleiben auch nach dem Wahltag öffentlich.

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„Der Dialog mit einem Kandidaten ermöglicht ein besseres Kennenlernen und schafft Vertrauen“, erklärt „Abgeordnetenwatch.de“-Projektleiterin Christina Lüdtke. „Mit eigenen Fragen können Wähler ihre Interessen äußern und anhand der erhaltenen Antworten leichter eine persönliche Wahlentscheidung treffen.“

Wahl in Hamburg: Neues Portal zeigt auch Wahlprogramme

Die Wahlprogramme der Parteien und das Hamburger Wahlrecht finden Interessenten ebenso auf dem Portal. „Nutzen Sie die Möglichkeit und treten Sie in den kritischen Dialog mit den Menschen, die tagtäglich für Sie Politik machen, um heraus zu finden, wem Sie vertrauen möchten“, sagt Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD).

„Damit sind Sie zugleich besser informiert, welche wichtige Arbeit von den Mitgliedern unseres Landesparlaments auch in den kommenden fünf Jahren geleistet werden muss.“

Wahl in Hamburg: So stellen Sie den Politikern Ihre Fragen!

Und wie funktioniert das Frageportal? Interessierte gelangen hier auf die entsprechende Internetseite. Dort findet man direkt das große Eingabefeld für die eigene Postleitzahl sowie Informationen zum Wahlrecht oder die Wahlprogramme der Parteien.

Hier können Sie Ihre Frage stellen

Um mit seinen Wahlkreiskandidaten in Kontakt zu treten, muss man seine Postleitzahl eingeben und erhält daraufhin eine Übersicht über die Kandidaten, die man selbst wählen kann. Dort kann man dann die Profilseite der Person öffnen und Fragen stellen. Über den Menüpunkt „Kandidierende“ gelangt man jedoch auch auf die Gesamtübersicht aller Kandidaten, etwa um Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) oder Katharina Fegebank (Grüne) Fragen stellen zu können.

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