Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda freut sich über die Unterstützung für Künstler.
  • Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda freut sich über die Unterstützung für Künstler.
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Neue Corona-Finanzspritze: Einmalig 2000 Euro! Diese Berufsgruppe darf sich freuen

Finanzspritze für Hamburgs Künstler! Weil die Kulturschaffenden in unserer Stadt noch immer besonders unter den Corona-Einschränkungen leiden, können sie ab sofort eine sogenannte Neustartprämie erhalten – in Höhe von 2000 Euro.

Hintergrund ist, dass Personen dieser Berufsgruppe im Vergleich zu anderen Soloselbstständigen noch immer nicht regulär ihrer Tätigkeit nachgehen können. Und finanziell ohnehin nicht gut dastehen. Eine Untersuchung hat zuletzt ergeben, dass Künstler in Hamburg durchschnittlich nur 25.000 Euro im Jahr verdienen, so Kultursenator Carsten Brosda (SPD). Da könnten die 2000 Euro durchaus helfen, zumal diese nicht zurückgezahlt werden müssen.

Corona-Unterstützung: Diese Künstler bekommen 2000 Euro

Antragsberechtigt sind alle Personen mit Sitz in Hamburg, die Mitglied in der Künstlersozialkasse (KSK) sind oder die inhaltlich die Kriterien der KSK für eine künstlerische Tätigkeit erfüllen und durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind.

Die Hilfe kann ab sofort und bis zum 31. August unter www.hamburg.de/neustartpraemie beantragt werden. Wichtig: Das Geld wird auf die Grundsicherung angerechnet. Wer diese bereits beantragt hat oder erhält, wird von der Neustartprämie nichts übrig behalten. Viele Künstler, so der Senat, hätten auf die Grundsicherung jedoch verzichtet.

Corona: Hamburgs Kultur soll wieder belebt werden

„Wir haben gelernt, was unter Corona geht und was nicht und können Veranstaltungen und damit auch künstlerische und kreative Tätigkeit unter Vorgaben wieder zulassen“, so Brosda. Bei den Hilfen stehe jetzt im Vordergrund, Kunst und Kultur wieder zu ermöglichen.

Dazu gehört auch, dass ergänzende Hilfsangebote wie das Hilfspaket Kultur der der IFB-Förderkredit Kultur Fördermodul Corona weiterlaufen – schließlich stünden die Kulturbetriebe jetzt vor neuen Herausforderungen. Während des totalen Lockdowns konnten Theater, Musicals & Co. ihre Angestellten in Kurzarbeit schicken, die Ausgaben geringer halten.

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„Jetzt, wo sie wieder spielen dürfen, sind sämtliche Ausgaben wieder da. Da aber nur ein Bruchteil der Gäste Vorstellungen wegen der Infektionsschutz-Maßnahmen besuchen kann, entsteht eine neue, defizitäre Situation, die wir angehen müssen“, so Brosda. Laut Senat sind weitere Hilfen in Abstimmung mit den noch in der Entwicklung befindlichen Hilfen des Bundes geplant.

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