Ein niedersächsischer Ex-Pastor wollte offenbar ein bisschen mehr für seine Gemeinde rausholen – mit illegalen Mitteln. (Symboldbild)
  • Ein niedersächsischer Ex-Pastor wollte offenbar ein bisschen mehr für seine Gemeinde rausholen – mit illegalen Mitteln. (Symboldbild)
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Nicht ganz so fromm …: Ex-Pastor im Norden vor Gericht

Hildesheim (Niedersachsen) –

Ein nicht besonders frommer Ex-Pastor muss sich wegen gewerbsmäßigem Betrug und Urkundenfälschung vor einem Gericht in Niedersachsen verantworten. Er soll in Dutzenden Fällen gefälschte Rechnungen beim Kirchenamt eingereicht haben, um so Zehntausende Euro zu ergaunern.

Ab Mittwoch steht der Pastor vor dem Landgericht Hildesheim. In 163 Fällen soll der 61-Jährige gefälschte oder fingierte Quittungen beziehungsweise Rechnungen beim Kirchenamt Hildesheim zur Erstattung eingereicht haben, um sich Geld zu verschaffen, wie das Landgericht Hildesheim mitteilte. So soll der Ex-Pastor zwischen September 2012 und Dezember 2016 mehr als 52.000 Euro erbeutet haben. Einen Teil davon soll er aber schon zurückgezahlt haben.

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Betrug und Urkundenfälschung: Ex-Pastor muss sich vor Gericht verantworten

Nach den selbst gebastelten Belegen sollen unter anderem Essenslieferungen, Verbrauchs- und Ausstattungsgegenstände der Gemeinde, Bücher oder Musikinstrumente bezahlt worden sein. Der Pastor leitete eine Kirchengemeinde in Eime im Landkreis Hildesheim und war Vorstandsmitglied des Kirchenverbandes Elze-Eime. (prei/dpa)

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