Streik Schild Verdi
  • Freitag und Samstag bestreikt die Gewerkschaft Verdi elf Betriebe des Hamburger Einzel- und Versandhandels. (Archivbild)
  • Foto: dpa-Zentralbild | Martin Schutt

Neuer Warnstreik in Hamburg: Diese Läden sind betroffen

Die Gewerkschaft Verdi hat für Freitag und Samstag zu weiteren Warnstreiks in Hamburg aufgerufen. Eine Einigung mit der Arbeitgeberseite sei weiterhin nicht in Sicht. Betroffen sind der Einzel- und Versandhandel.

Verdi rechnet mit rund 300 Streikenden aus elf Betrieben. Vom Streik betroffen sind die Kaufland-Filialen in Wandsbek, Bramfeld und Neugraben, die H&M-Filialen in der Spitalerstraße, in Altona, Wandsbek, im Alsterhaus und am Tibarg, die ZARA-Filialen in der Mönckeberg- und Poststraße, Primark, Douglas, Thalia, Filialen von Netto, Filialen von Rewe und Penny, IKEA in Schnelsen und Moorfleet, Galeria im AEZ und in der Mönckebergstraße sowie H&M Logistik.

Hamburg: Elf Betriebe werden ab Freitag bestreikt

„Die Beschäftigten sind stinksauer. Die Arbeitgeber lassen nicht den Willen erkennen, mit uns zu einer fairen Einigung zu kommen. Stattdessen halten sie die Beschäftigten des Handels seit über vier Monaten hin. Mit den vorliegenden Angeboten sind wir noch immer meilenweit von einem Tarifabschluss entfernt“, erklärte Verdi-Verhandlungsführerin Heike Lattekamp.


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Das Tarifangebot der Arbeitgeber sehe tabellenwirksame Entgelterhöhungen von insgesamt 4,4 Prozent für 36 Monate vor. Verdi fordert weiterhin unter anderem Erhöhungen um 4,5 Prozent plus 45 Euro mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten und einen Mindestlohn von 12,50 Euro pro Stunde im Einzelhandel. (mp)

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