Darauf sparen die Hamburgerinnen und Hamburger!
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  • Foto: Hamburger Sparkasse

Neue Studie zeigt: Darauf sparen die Hamburger

Ein Haus, Gold und Aktien: Der Sparwille der Hamburgerinnen und Hamburger hat in der Corona-Krise deutlich zugenommen. Das hat eine Umfrage im Auftrag der Hamburger Sparkasse zum Sparverhalten der Menschen in und um die Hansestadt ergeben. Aber worauf sparen die Hamburger eigentlich?

70 Prozent der Befragten sparen regelmäßig, 19 Prozent legen ab und zu Geld zurück. Nur acht Prozent der Befragten sparen überhaupt nicht.

Schon mit kleinen Beträgen könne man ein kleines Vermögen langfristig aufbauen, so Dilek Knüpfer, Leiterin der Haspa-Filiale in Seevetal. „Wichtig ist, bereits in jungen Jahren mit dem Sparen anzufangen und dies dann regelmäßig zu tun“, betont Knüpfer weiter.

Kleine Beträge können langfristig Vermögen aufbauen

Die Corona-Krise und die damit verbundene Unsicherheit um den eigenen Arbeitsplatz hat zu einer erhöhten Sparquote geführt. Doch worauf sparen die Hamburgerinnen und Hamburger eigentlich? 55 Prozent wollen sich einen Notgroschen ansparen. 47 Prozent der Befragten sparen auf den nächsten Urlaub und 34 Prozent auf die private Altersvorsorge.

Eine gute Entscheidung, denn um das Thema Altersvorsorge würden viele Menschen einen großen Bogen machen, so Knüpfer. Doch gerade Frauen sollten sich um ihre eigenen Finanzen kümmern und vorsorgen. 75 Prozent der Frauen zwischen 35 und 50 Jahren droht später Altersarmut.

Hamburg: Großer Wunsch nach Wohneigentum

Bei den 18- bis 24-Jährigen wird vor allem auf Reisen gespart. Der Wunsch nach Wohneigentum ist allerdings auch in dieser Altersgruppe bereits stark ausgeprägt. „Der Kauf oder Bau eines Eigenheims ist für die meisten Menschen die größte Investition ihres Lebens“, so Knüpfer.

Stark an Bedeutung gewonnen haben auch die Geldanlagen in Wertpapiere. Die Hamburger Sparkasse verzeichnete im Jahr 2020 bei Aktienverkäufen ihrer Kunden ein Plus von einem Drittel. Männer sind hier jedoch mehr als Frauen von dieser Anlageklasse überzeugt.

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Die Gründe, warum nicht in Aktienfonds investiert wird, unterscheiden sich. Viele Menschen würden sich einfach nicht gut genug auskennen. Oftmals wäre auch einfach zu wenig Geld verfügbar, oder man scheue das Verlustrisiko. Das Anlageverhalten hängt natürlich stark vom verfügbaren Haushaltsnettoeinkommen ab. (mp)

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